Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Bremen

„Ein Problem für unsere Demokratie und den öffentlichen Diskurs“

GSP-Vortrag über ‚Fake News‘ im Haus Schütting

Von Gemma Pörzgen
Vortragsveranstaltung im Haus Schütting – Foto: Sebastian Ways/GSP Bremen

Bremen. Der Begriff „Fake News“ ist eigentlich seit dem letzten Wahlkampf in den USA zu einem geflügelten Wort geworden. Legendär ist inzwischen der Auftritt von Donald Trump bei seiner ersten Pressekonferenz als neu gewählter Präsident im Januar 2017, als er einen CNN- Reporter mit „Sie sind Fake News“ beschimpfte. Zuvor hatten die USA den vermutlich schmutzigsten Wahlkampf ihrer Geschichte erlebt, bei dem die Verbreitung dreist gefälschter Informationen ein bislang unbekanntes Ausmaß zu erreichen schien. Wie wir inzwischen wissen, wurde vor allem Facebook während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 von einer Welle an Falschmeldungen überschwemmt. Millionen Menschen sahen erfundene Nachrichten und bösartige Anschuldigungen, die sich meist gegen Trumps Konkurrentin Hillary Clinton richteten. Niemand weiß, welchen Einfluss diese Falschmeldungen auf die Wahlentscheidung der Nutzer hatten, doch sie offenbarten das gewaltige Desinformationspotenzial, das eine Plattform wie Facebook bietet.

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Bericht der Sektion Hannover

„Kleine pragmatische Schritte besser als die große Vision“

Generalleutnant Wiermann zu aktuellen Entwicklungen in NATO und EU

Von Harald Engelhardt
Die Gastgeber, Kapitän zur See Berend Burwitz (links) und GSP-Präsidentin Ulrike Merten mit Generalleutnant Hans-Werner Wiermann – Foto: Landeskommando Niedersachsen/Bohlmann

Hannover. Startschuss für die sicherheitspolitische Vortragsreihe: Kapitän zur See Berend Burwitz, Standortältester Hannover und Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen, begrüßte in Kooperation mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Hannover rund 230 geladene Gäste zum ersten „Wintervortrag“ in Hannover.

Der Referent: Generalleutnant Hans-Werner Wiermann, Deutscher Militärischer Vertreter im NATO- Militärausschuss und bei der EU. Er referierte zum Thema „Aktuelle Entwicklungen in NATO und EU“.

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Bericht der Sektion Oldenburg

Krieg im Internet

Vortrag über Cyber- und internationale Sicherheit

Von Martin-G. Ahnesorg
v.l. Sektionsleiter Martin-G. Ahnesorg, die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg, Petra Averbeck sowie der Referent, Karsten Diethelm Geier. – Foto: Ralph Schmuhl

Oldenburg. Die Adenauer Stiftung, die in Oldenburg unter „Hermann-Ehlers-Bildungsforum Weser-Ems der Konrad Adenauer Stiftung“ (KAS) firmiert und die Sektion Oldenburg der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) hatten geladen – Herr Karsten Geier, Leiter des Koordinierungsstabes Cyber-Außenpolitik des Auswärtigen Amtes war gekommen.

„Cyber und Internationale Sicherheit“ war das Thema, dem Karsten Geier sich im Kulturzentrum der Stadt Oldenburg widmete. Schließlich ist die Nutzung von Cyberfähigkeiten durch Staaten zu einer Herausforderung für Frieden und Sicherheit in der Welt geworden. Tage zuvor erst war das Netz des Auswärtigen Amtes angegriffen worden – wobei der Sicherheitsstandard der Regierung im Vergleich zu anderen Staaten als hoch gilt. „Wir brauchen uns im internationalen Rahmen nicht zu verstecken“, so Geier in seinen Ausführungen, verwies allerdings auch deutlich auf die Abgrenzungen bei den Zuständigkeiten zwischen dem Auswärtigen Amt und den Bundesministerium des Inneren, bei dem auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) angesiedelt ist.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Polizei in veränderter Sicherheitslage

Ist die Polizei in Niedersachsen gut aufgestellt?

Axel Loos
Der Referent weckte großes Interesse bei den Zuhörern – Foto: GSP

Bremervörde. Am 8. März veranstaltete die Sektion Elbe-Weser ihr traditionelles Jahresessen, diesmal an neuer Stelle im Oste-Hotel. Als diesjährigen Gastredner konnte sie den niedersächsischen Landesvorsitzenden der Deutschen Polizei-Gewerkschaft (DpolG), Herrn Alexander Zimbehl, gewinnen. Dieser übt sein Gewerkschaftsamt nebenberuflich aus, das heißt, als Vollzeit-Polizist im Rang eines Ersten Polizei-Hauptkommissars weiß Zimbehl aus unmittelbarer Erfahrung zu sprechen und „welche Teile im Polizeifahrzeug blau und beweglich sind“. Rund siebzig Personen nahmen die Gelegenheit gerne wahr, aus kompetentem Mund eine Zustandsbeschreibung eines für die innere Sicherheit verantwortlichen Beamten zu hören.

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vom 12.03.2018

Sorge über wachsende Aggressivität

Alexander Zimbehl: Niedersächsischer Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft referiert in Bremervörde

Von Birgit Pape

BREMERVÖRDE. Organisierte Einbrecherbanden, Cyberkriminalität, Terroranschläge – die Arbeit der Polizei ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Am Donnerstag redete der niedersächsische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Alexander Zimbehl, Klartext in Sachen Verbrechensbekämpfung. Die Sektion Elbe- Weser der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) hatte zu ihrem Jahresessen samt Vortrag eingeladen.

„Polizei in einer veränderten Sicherheitslage – zwischen Globalisierung und Alltagskriminalität. Ist die Polizei in Niedersachsen gut aufgestellt?“, lautete das Vortragsthema der GSP im Oste-Hotel.
Der Bremervörder GSP-Sektionsleiter Werner Hinrichs konnte zu diesem Thema einen hochkarätigen Referenten begrüßen. Alexander Zimbehl zeichnete am Donnerstag durchaus ein düsteres Bild. „Gewerkschafter jammern immer gerne, aber die Realität in der Polizeiarbeit bereitet mir Sorgen“, stellte der 45-Jährige schon zu Beginn seines Vortrages fest. Der internationale Terrorismus
sei inzwischen auch in Deutschland angekommen. „Eine Situation, die ich noch vor fünf Jahren für unvorstellbar gehalten habe. Anschläge – wie auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin – sind immer und überall möglich. Das kann sogar in Kleinstädten wie Bremervörde passieren“, betonte Zimbehl.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Still Partners in Leadership?

Tagesseminar und Schülerveranstaltung thematisieren transatlantische Beziehungen

Von Axel Loos
Tagesseminar im OSTEL Jugendhotel Bremervörde – Foto: GSP

Wieder einmal ist es der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Elbe – Weser gelungen, einen renommierten Politikwissenschaftler zum Thema „Transatlantische Beziehungen“ zu gewinnen und dies sogar zu zwei Veranstaltungen. Gestartet wurde am 27. Februar 2018 mit einem Tagesseminar im Ostel, zu dem zahlreiche Seminarteilnehmer begrüßt werden konnten. Fortsetzung der Vortragsreihe erfolgte am darauffolgenden Tag in der Berufsbildenden Schule vor ca. 50 interessierten Schülern der Oberstufe.

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Lesen Sie auch den Beitrag der Bremervörder Zeitung vom 23.03.2018

vom 01.03.2018

Delmenhorster Soldaten im Irak

Der Tod ist für die Ausbilder immer gegenwärtig

Von Paul Wilhelm Glöckner
Mehrere Soldaten aus der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne sind im Irak eingesetzt. Im August wurden sie verabschiedet. – Archivfoto: Kai Hasse

Delmenhorst. Von Kampftaktiken und Alltag im krisenbeladenen Nordirak erzählte nun Oberstleutnant Guido Löbbering im Soldatenheim Adelheide. In Erbil sind auch mehrere Soldaten aus Delmenhorst eingesetzt.

Pro Tag durchschnittlich drei Anschläge, 14 Tage lang mindestens 50 Grad Hitze: über seine 184 Einsatztage im Irak berichtete Oberstleutnant Guido Löbbering am Mittwoch im Soldatenheim Adelheide vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Dem Offizier, der die Bundeswehr in einer multinationalen Truppe im Kampf gegen den so genannten Islamischen Staat in Bagdad repräsentierte, gelang es dabei, ein ungeschminktes Bild der gefährlichen Lage im Zweistromland zu vermitteln.

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Bericht der Sektion Oldenburg

Krieg, Flucht und Migration – ein Teufelskreis

Hochinformativer GSP-Vortrag zu einem aktuellen Thema

Von Ralph M. Schmuhl
Gut besuchte Veranstaltung mit Referent Dr. Stefan Gehrold von der Konrad-Adenauer-Stiftung – Foto: GSP

Oldenburg. „Der circulus viciosus – bewaffnete Konflikte als Ursache und Konsequenz von Migration am Beispiel Westafrikas“ war kürzlich Thema einer Vortragsveranstaltung der GSP-Sektion Oldenburg in Kooperation mit dem Hermann-Ehlers-Bildungsforum Weser-Ems der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Der Referent des Abends, Dr. Stefan Gehrold, Leiter des Oldenburger KAS-Forums, lebte mehrere Jahre in Dakar/Senegal, wo er die dortige Niederlassung der Konrad-Adenauer-Stiftung leitete.
Er gab in seinem Vortrag Antworten auf die erkenntnisleitende Frage: Warum Afrika? Immer wieder Afrika. Warum ist gerade dort das Blutvergießen so massiv? Warum zählt gerade dort ein Menschenleben so wenig?

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Neue Hightech-Kriege?

Vortrag über fortschreitende Technologisierung bewaffneter Konflikte

Von Axel Loos

Bremervörde. Kürzlich referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Dr. Christian Alwardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), über die militärischen und politischen Auswirkungen des rasanten technischen Fortschritts in der Rüstungstechnologie. Dieser hat in den letzten beiden Jahrzehnten ein dramatisches Ausmaß erreicht, deren Analyse sich eine von drei Arbeitsgruppen des 1971 gegründeten IFSH widmet, in der Dr. Alwardt tätig ist. Die interdisziplinär aufgebaute Gruppe (IFAR) widmet sich der Erforschung von Risikotechnologien und Fragen der Rüstungskontrollen.

Nach einer Vorstellung des Instituts und seiner Aufgaben richtete Dr. Alwardt den Fokus auf die sogenannten ‚Neuen Technologien‘. Darunter werden Grundlagenforschungsfelder wie Nanotechnologien, ein Sammelbegriff für neue Entwicklungen in Bereichen wie der Halbleiterforschung, Chemie oder auch des Maschinenbaus oder der Künstlichen Intelligenz (KI) verstanden.

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vom 09.02.2018

Ein erster, kleiner Schritt

Annäherung zwischen Nord- und Südkorea wird positiv wahrgenommen, ein Konfliktende ist aber nicht in Sicht

VON MAURICE REDING
Professor Michael Staack referiert im Bremer Schütting

Bremen. Was vor wenigen Monaten noch undenkbar erschien, tritt jetzt ein: Nord- und Südkorea nähern sich an. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang liefen die beiden Staaten unter einer gemeinsamen Flagge ein. Und nicht nur das: Die beiden verfeindeten Staaten bilden sogar ein gemeinsames Damen-Eishockey-Team. In einem Vortrag im Bremer Schütting bewertete Professor Michael Staack von der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg diese Signale positiv: „Die Annäherung ist gut. Dennoch muss man sehr vorsichtig sein. Die Annäherung ist besser als das Schreiduell zwischen Nordkorea und den USA im vergangenen Sommer, wo die Sorge nicht unberechtigt war, dass es außer Kontrolle gerät.“ Deshalb sei es gut, dass Nord- und Südkorea wieder miteinander sprechen. „Das haben sie in den vergangenen zwei Jahren schließlich nicht gemacht“, sagt der Professor.

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vom 05.02.2018

Cyberabwehr erfordert internationale Zusammenarbeit

Bremervörde: Gesellschaft für Sicherheitspolitik veranstaltet ersten Vortragsabend des Jahres – Thema: Gefahren aus dem Netz

Der Referent, Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann (Mitte), mit Werner Hinrichs (links) und Axel Loos von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Bremervörde. – Foto: bz

BREMERVÖRDE. Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann hat kürzlich auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im EWE-Kundencenter in Bremervörde über die „Sicherheitspolitik im
Cyber-Zeitalter“ referiert. Der ehemalige Leiter der militärischen Verbindungsorganisation und Direktor der NATO Communication and Information System Services Agency (NCSA) berichtete aus eigener praktischer Erfahrung über die Gefahren aus dem Netz.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Eine gesamtstaatliche Herausforderung

GSP-Vortrag über Sicherheitspolitik im Cyber-Zeitalter

Von Axel Loos
Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann referiert im EWE-Kundencenter – Foto: GSP Elbe-Weser

Bremervörde. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik startete am 24. Januar 2018 mit einem hochaktuellen Thema in das neue Jahr. Während die Bremervörder Zeitung am selben Tag in einem Artikel über Cyber-Kriminalität berichtete, referierte am Abend Generalleutnant a.D. Kurt Herrmann vor zahlreichen Gästen im EWE-Kundencenter über die „Sicherheitspolitik im Cyber-Zeitalter“. Kurt Herrmann durchlief seine Militärkarriere im Bereich der Sicherheits- und Militärpolitik aber auch in der operativen, also ausführenden Domäne des Cyber- und Informationsraumes (CIR). Daneben war er Leiter der militärischen Verbindungsorganisation und zuletzt Direktor der NATO Communication and Information System Services Agency (NCSA). Somit stand den Zuhörern ein Referent gegenüber, der aus eigener praktischer Erfahrung über die Gefahren aus dem Netz berichten konnte. Von einem Zuhörer gegen Ende der Veranstaltung nach einer bekannten Sicherheitssoftware aus Russland befragt, antwortete Herrmann dann auch mit einem Schmunzeln, seltsamerweise habe sein Telefon in Moskau nie ohne Widerhall funktioniert.

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vom 26.01.2018

Reformfähigkeit des Islams bezweifelt

Referent polarisiert mit Kritik

Von Paul Wilhelm Glöckner

Delmenhorst. Nicht ungeteilte Zustimmung haben am Mittwoch im Haus Adelheide die Ausführungen des Religionswissenschaftlers Dr. Michael Többens über die Grundlagen des Islam,
seine Entstehungsgeschichte und seine vielfachen sich auch bekämpfenden Glaubensrichtungen gefunden. Denn unter den 130 Zuhörern befanden sich mit Dr. Yavuz Özuguz und Vertretern der Mevlana-Moschee Muslime, die die kritische Grundhaltung des Referenten hinsichtlich ihrer Religion nicht hinnehmen wollten.

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Bericht der Sektion Bremen

Jahresabschluss der Bremer Sektion der GSP

Von Rüdiger Krause

An das Vorjahr anknüpfend, hat die Bremer Sektion der GSP auch in 2017 eine Jahresabschlussveranstaltung außerhalb Bremens durchgeführt. Der Besuch der zwanzigköpfigen Gruppe galt dem Deutschen Panzermuseum in Münster, mit einem anschließenden Beisammensein im Kasino Kornett. Dazu hatte sich auch Lars Klingbeil, MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses, angesagt. Leider war Herr Abgeordneter Klingbeil wegen des Parteitages der SPD verhindert. Dennoch haben die Teilnehmer ein gut gefülltes Programm erlebt.

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Bericht der Sektion Oldenburg

„Europa hat bei kluger Nutzung enormes wirtschaftliches Potential“

Chefanalyst der Bremer Landesbank Folker Hellmeyer zu Gast bei der GSP in Oldenburg

Von Ralph Schmuhl
v.li.: Ralph M. Schmuhl (GSP OL), Folker Hellmeyer und Dr. Stefan Gehrold (KAS OL). – Foto: GSP Oldenburg

In der letzten Veranstaltung 2017 begrüßte die Sektion Oldenburg Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt und Chefanalyst der Bremer Landesbank als Referent. Kompetent und meinungsstark, wie man ihn aus den Medien kennt, und nicht immer dem Mainstream entsprechend, brannte er ein rhetorisches Feuerwerk ab und schaffte es, die 140 Besucher in seinen Bann zu ziehen.

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vom 10.12.2017

Deutschland und Frankreich haben gewählt

Was bedeutet dies für die Zukunft Europas?

Von Axel Loos
Dr. Ronja Kempin, Senior Fellow der Forschungsgruppe EU/Europa an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, zusammen mit Werner Hinrichs, Oberstleutnant a.D. (li.), Landesvorsitzender der GSP Niedersachsen und Bremen und Axel Loos, stellv. Sektionsleiter GSP Elbe-Weser. – Foto: eb

Bremervörde (eb). Rund zwei Monate nach der Bundestagswahl und ein halbes Jahr nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich stellte die Bremervörder Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik die Frage nach der Bedeutung dieser beiden Ereignisse für die Zukunft Europas.

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Bericht des Landesbereichs II

Afrika – der „Chancenkontinent“

3. Bremer Symposium zur Sicherheit widmete sich dem Thema „Afrika – Migration oder Aufbruch?“

Von Aranka Szabó
Panel zum Thema „Afrikapolitik heute und morgen: Was ist zu tun?“ – Foto: Aranka Szabó

Bremen. Afrika ist ein Kontinent der Extreme. Über 1,1 Milliarden Menschen leben auf dem zweitgrößten Kontinent. Über 2.000 Sprachen werden in den 54 Staaten gesprochen. Der „K-Kontinent“ steht für Kriege, Krisen, Korruption und Kriminalität und für autokratische Staaten. 24 der 30 ärmsten Staaten liegen auf diesem Kontinent. Die überwiegende Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt. Doch Afrika ist mehr, nämlich aufstrebend. Das zeigte sich auf dem 3. Bremer Symposium zur Sicherheit zum Thema „Afrika – Migration oder Aufbruch?“ veranstaltet am 25. November von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in Kooperation mit verschiedenen Partnern, unter anderem der Konrad- Adenauer-Stiftung (KAS). Julia Weigelt, Fachjournalistin für Sicherheitspolitik moderierte die Veranstaltung, an der 150 Gäste teilnahmen.

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Lesen Sie auch den Bericht des Politischen Bildungsforums der Konrad-Adenauer-Stiftung …

Bericht der Sektion Elbe-Weser

“Heraus aus der Stagnation“

Vortrag über Europa nach den Wahlen in Deutschland und Frankreich

Von Axel Loos
Frau Dr. Ronja Kempin eingerahmt von Sektionsleiter Werner Hinrichs (li.) und seinem Stellvertreter Axel Loos (re.) – Foto: GSP

Bremervörde. Rund zwei Monate nach der Bundestagswahl und ein halbes Jahr nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich stellte die Bremervörder Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik die Frage nach der Bedeutung dieser beiden Ereignisse für die Zukunft Europas. Um eine Antwort darauf zu finden hatte die GSP zu einem Vortrag von Frau Dr. Ronja Kempin, Senior Fellow der Forschungsgruppe EU/Europa an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, in das hiesige EWE-Kundenzentrum eingeladen. Die Anwesenheit von fast 60 Teilnehmern zeigte das große Interesse in der Ostestadt an diesem Thema. Frau Dr. Kempin wusste in einer Rede ohne mediale Unterstützung zu überzeugen und erwies sich als profunde Kennerin militärischer und sicherheitspolitischer Felder.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

China – eine fragile Großmacht

Erkenntnisreicher Vortrag über das Reich der Mitte

Von Rolf Dieter Wienand
Symbol des neuen Aufstiegs Chinas: Die Skyline von Shanghai. – Foto: J. Patrick Fischer, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es ist offensichtlich, dass der Weg Chinas nur in eine Richtung verläuft: zur Supermacht mit globalen Ansprüchen und Möglichkeiten. Und doch steht im Thema das Wort „fragil“.

Diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen war Anliegen des im Delmenhorster Kreisblatt als „Tagestipp“ angekündigten Vortrages von Prof Dr. Sven Bernhard Gareis, ausgewiesener Chinaexperte, der am 22.11.17 auf Einladung der Sektion, wie immer in Kooperation mit dem Standortältesten der Bundeswehr und dem Reservistenverband, 71 Zuhörer mit seinen detailreichen und aus eigenem Erleben bebilderten Aussagen fesselte und einige Fakten in Erinnerung rief. So ist die kommunistische Volksrepublik China mit ihren rund 1,4 Milliarden Einwohnern (rund 17-mal mehr als Deutschland und mit genauso vielen kommunistischen Kadern wie Deutschland Einwohner hat) die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde, vor Japan, ist Nuklear- und Weltraummacht, hat einen Ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht und verfügt über die welthöchsten Devisenreserven in Höhe von 3,3 Billionen US-Dollar. Die „Volksbefreiungsarmee“ umfasst 2,3 Millionen Soldaten.

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Bericht der Sektion Celle

Traditioneller Dämmerschoppen der RK Lachtetal

Vorstellung des Schützenpanzers „Puma“

Von Heiko Wolff
Hauptfeldwebel Christian Templin, Ausbildungszentrum Munster, beim Vortrag über das System Schützenpanzer „Puma“ vor Gästen der Reservistenkameradschaft Lachtetal und der GSP, Sektion Celle, im Olen Drallen Hoff in Lachendorf. – Foto: Heiko Wolff

Der diesjährige Dämmerschoppen der Reservistenkameradschaft (RK) Lachtetal im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw e.V.) stand ganz im Zeichen militärischer Hochtechnologie: Anknüpfend an eine Werksbesichtigung bei der Firma Rheinmetall in Unterlüß, durchgeführt von der Celler Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. unter der Leitung von Kapitänleutnant d. R. Heiko Wolff, erhielten die Teilnehmer von Hauptfeldwebel Christian Templin vom Ausbildungszentrum Munster einen Erfahrungsbericht aus der Praxis am Beispiel des Schützenpanzers „Puma“.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

Im malischen Treibsand – deutsches Engagement in der Wüste

Vortrag über die MINUSMA-Mission in Mali

Von Rolf Dieter Wienand

Eingeleitet mit einem knapp 15minütigen Beitrag des ARD-Fernsehens, der Sektion freundlicherweise gegen Entgelt zur Nutzung überlassen, über deutsche Soldaten im MINUSMA-Einsatz in Mali, referierte Frau Dr. Julia Egleder, Redakteurin der sicherheitspolitischen Zeitschrift LOYAL, am 09.11.17 zu diesem Thema vor der Sektion und deren Gästen, eingeladen von der Sektion und dem Standortältesten Delmenhorst, wie immer unterstützt vom Reservistenverband. Kurzfristig stand der ansonsten genutzte Saal nicht zur Verfügung – das Ausweichquartier lag etwas außerhalb. Dennoch kamen 51 Zuhörer, die einen bebilderten und detailreichen Vortrag hörten, vertieft durch persönliches Erleben der Referentin, und in der abschließenden engagierten, durchaus kontroversen, Fragerunde weiteres Wissen sammelten.

Das im Westen Afrikas und zum großen Teil in der Sahara gelegene Mali ist dreimal so groß wie Deutschland, hat etwa 15 Millionen Einwohner, von denen rund 300.000 nomadische Tuareg sind, die auch in den Nachbarstaaten Algerien und Niger leben. Der nördliche, größere Teil des Landes ist Wüste, der südliche mit der Hauptstadt Bamako wird vom Niger durchflossen, der auch für gewaltige Überschwemmungen sorgt, die die Ernte in den wenigen urbaren Teilen des Landes vernichten können. Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und hat keinen direkten Zugang zum Meer.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

Flüchtlingskatastrophe: Zerreißprobe für den Libanon

Auf 5 Mio. Einwohner kommen 1,5 Mio. Flüchtlinge

Von Rolf Dieter Wienand
Flüchtlingslager im Bekaa-Tal – Quelle: DFID – UK Department for International Development, Lizenz: CC-BY 2.0

Im Delmenhorster Kreisblatt als Tagestipp angekündigt und von 60 Teilnehmern gehört, war der Libanon Thema des Vortrags von Oberst a.D. Kleffel, der seine sehr aktuellen Informationen, auch als Augenzeuge, unter die Frage „1,5 Mio. Flüchtlinge bei 5 Mio. Einwohnern – wie geht das?“ stellte. Eingeladen hatte die Delmenhorster Sektion der GSP, wie immer in Zusammenarbeit mit dem Standortältesten und unterstützt durch den örtlichen Reservistenverband.

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Bericht der Sektion Oldenburg

Schiiten, Sunniten, Alaviten

Vortag über den Islam und die Konfliktparteien im Nahen Osten

Von Martin-G. Ahnesorg
Das aktuelle Thema stieß auf großes Publikumsinteresse – Foto: Ahnesorg

Welche Grundlagen und Wurzeln hat der Islam? Wie wird diese Religion von den verschiedenen Konfliktparteien im Nahen und Mittleren Osten gebraucht oder sogar missbraucht? Die Oldenburger Sektion hatte eingeladen und mehr als 70 Teilnehmer – darunter auch ein Oberstufenkurs Politik des ansässigen Gymnasiums – nahmen das Angebot zum Thema an.

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Bericht der Sektion Celle

GSP und ehemalige Heeresflieger schauen bei den Marinefliegern über den Zaun

Von Hans-Heinrich Heidmann und Heiko Wolff
Besuchergruppe vor einer Breguet Atlantic vor dem Tor zum Flugplatz Nordholz – Foto: Gert Schulz

Der Marinefliegerstandort Nordholz und das Nordseeheilbad Cuxhaven standen kürzlich auf dem Programm eines Tagesausflugs der Celler Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. und der Gemeinschaft der Heeresflieger Celle-Faßberg e.V.
Bei typisch herbstlichem „Schmuddelwetter“ fuhren die Teilnehmer mit dem Bus zum Marinefliegerstützpunkt Nordholz. Dort sind seit 2012 mit dem Marinefliegerkommando und den beiden unterstellten Marinefliegergeschwadern, MFG 3 „Graf Zeppelin“ und MFG 5 sämtliche Marineflieger stationiert.

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vom 28.09.2017

Noch abhängig von den USA

Europa: Vortrag bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

WILHELMSHAVEN/HL – Europa ist von einer Friedensordnung abhängig, die sie selbst nicht garantieren kann. Ohne die Hilfe Amerikas kann Europa einen größeren Konflikt nicht erfolgreich bestehen. Das sagte Fregattenkapitän a. D. Jürgen Voßberg bei seinem Vortrag vor der Sektion Wilhelmshaven/Friesland der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.

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vom 25.09.2017

Spannende Einblicke in Geschichte und Gegenwart des Lufttransports

Lange nicht mehr im Dienst: eine Noratlas. ——————– Ebenfalls ausgemustert: eine Transall C 160. – Fotos: Werner Hinrichs

Vor kurzem hat die Sektion Elbe-Weser der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) aus Bremervörde mit der Unterstützung des Jugendoffiziers der Bundeswehr aus Bremen, Hauptmann Frank Blobel, eine
Exkursion zum Lufttransportgeschwader (LTG) 62 der Bundeswehr und der „Ju-52-Halle“ in Wunstorf unternommen.

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Bericht der Sektion Oldenburg

Ausbildung mit den Peschmerga

Von Gerhard Ahnesorg
Oberst i.G. Gunther Wiedekind im Oldenburger Kulturzentrum – Foto: Ahnesorg

Lebendig trug Oberst i.G. Gunther Wiedekind Ende August bei der abendlichen Veranstaltung der GSP Sektion Oldenburg über die Ausbildung der Peschmerga vor.

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Bericht der Sektion Elbe – Weser

Zu Gast beim Lufttransportgeschwader 62
und der JU 52 – Halle in Wunstorf

Von Werner Hinrichs

Besuchergruppe vor dem Lufttransportflugzeug Airbus A 400 M – Foto: Werner Hinrichs

Am 12. September 2017 führte die Sektion Elbe – Weser der Gesellschaft für Sicherheitspolitik aus Bremervörde mit der Unterstützung des Jugendoffiziers der Bundeswehr aus Bremen, Herrn Hauptmann Frank Blobel, ihre diesjährige Exkursion zum LTG 62 der Bundeswehr und der „JU 52 – Halle“ nach Wunstorf durch. 40 erwartungsfrohe Mitglieder und Gäste hatten sich zur Abfahrt am frühen Morgen auf dem Marktplatz in Bremervörde eingefunden. Nach einer zweieinhalbstündigen Busfahrt erreichte die Gruppe am frühen Vormittag den modernsten Militärflugplatz Europas in Wunstorf mit zukünftig 40 Airbus A400M. Hier wurden wir von Herrn Martin Buschhorn vom Presse- und Informationsstab des Geschwaders begrüßt und durch ein Kurzbriefing in den Auftrag und Aufgaben des Verbandes eingewiesen. Für die Besuchergruppe war es dabei von hohem Interesse zu erfahren, dass der Verband in der Zwischenzeit bereits 12 Flugzeuge im logistischen und taktischen Lufttransport einsetzt und gleichzeitig die Aus- und Weiterbildung von weiteren Flugbesatzungen und Bodenpersonal für die Zuführung weiterer Maschinen vorbereitet. Am Standort, wo fast annähernd 2500 Soldaten und Zivilbeschäftigte arbeiten, wurden in den vergangenen Jahren und werden bis 2022 für Infrastrukturmaßnahmen über 450 Millionen verbaut.

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vom 13.09.2017

Alle gegen China

Im Südchinesischen Meer wächst die Angst vor der Großmacht – Asien-Expertin Sarah Kirchberger hält ein Bündnis mit Russland für denkbar

Von Helge Hommers
Dr. Sarah Kirchberger trägt bei der GSP Bremen vor. – Foto: Kai Fianke

Bremen. Mit der Eskalation der Nordkorea-Krise rückt ein Konflikt in den Hintergrund, der sich für Sarah Kirchberger zu einem „echten Spannungsfall“ entwickeln könnte: die Territorialfrage um die Inselgruppen im Südchinesischen Meer. Dort war es nach dem jüngsten Vorkommnis – ein US-Zerstörer fuhr im Juli nahe an einem von China beanspruchten Riff vorbei – zu einem verbalen Machtkampf zwischen China und den USA gekommen.

Über dieses Thema hielt Kirchberger, Leiterin der Abteilung Strategische Entwicklung in Asien-Pazifik an der Universität Kiel, auf Einladung der Bremer Gesellschaft für Sicherheitspolitik am Montagabend einen Vortrag im Schütting.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

GSP-Vortrag über das türkische Referendum vom 16.04.2017

Wer trägt die Folgen?

Von Rolf Dieter Wienand

Erinnern Sie sich noch daran, dass Gerhard Schröder den türkischen Premier Erdogan am Tag der Deutschen Einheit 2004 zum „Europäer des Jahres“ ausrief und dazu eine „Quadriga“-Skulptur überreichte? Und dass im „Pariser Frieden“ von 1856 die europäischen Völker das Osmanische Reich und damit die heutige Türkei als zu Europa gehörend festschrieben?

Diese Aufhänger nutzte Dr. Ralf Bambach, eingeladen vom Standortältesten Delmenhorst und der Sektion Delmenhorst in der GSP, wie immer unterstützt vom Verband der Reservisten, sich dem sehr aktuellen Thema „Das türkische Referendum vom 16.04.2017 und die Folgen für Deutschland, die EU und NATO“ zu widmen. Das Thema war mehrmals in der Presse vorangekündigt und nochmal als Tagestipp vom Delmenhorster Kreisblatt herausgestellt worden.

102 Zuhörer füllten den Saal in der „Oase“ Haus Adelheide, darunter etliche türkischstämmige Mitbürger, die sich an der abschließenden Diskussion rege beteiligten und mithalfen, dem Referenten schließlich mit kräftigem Beifall zu danken.

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Bericht der Sektion Bremen

Das Deutsche Heer: Aufgaben, Lösungen und Grenzen

Von Dr. Jessica von Felbert und Rüdiger Krause
Freuten sich über eine gelungene Veranstaltung: vl. Generalleutnant a.D. Rainer Korff, stellv. Sektionsleiterin Dr. Jessica von Felbert, Sektionsleiter Rüdiger Krause. – Foto: GSP Bremen

„Die Welt ist aus den Fugen geraten“, mit diesem Gedanken des Bundespräsidenten Steinmeier zur Ukraine-Krise begann Generalleutnant a.D. Korff seine Ausführungen vor der Bremer Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und den Angehörigen des Traditionsverbandes Steuben-Kaserne aus Achim. „….Man sei überrascht gewesen…“, so Korff, von der Unberechenbarkeit und Rücksichtlosigkeit internationaler Politik, in den USA, in der Türkei, im vorderen Orient, auf der arabischen Halbinsel und vom BREXIT, vor allem aber von dem sich in unserer unmittelbaren Nähe aufbauenden Bedrohungsszenario an den NATO-Ostgrenzen. Gleiches gelte für die Vehemenz des internationalen Terrorismus. Darauf sei man weder politisch noch gesellschaftlich und folglich schon gar nicht militärisch vorbereitet gewesen, bewertete der ehemalige Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres die aktuelle sicherheitspolitische Entwicklung.

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Bericht der Sektion Hannover

Europas Zukunft in unruhigen Zeiten

Generalleutnant a.D. Kersten Lahl, Vizepräsident der GSP und ehem. Präsident der BAKS sprach in Hannover

Von Axel Loos
GSP-Vizepräsident Kersten Lahl ließ keine Frage unbeantwortet. – Foto: GSP

Die Sektion Hannover der Gesellschaft für Sicherheitspolitik konnte mit einem ihrer Vizepräsidenten, General a.D. Kersten Lahl, einen ausgewiesenen Experten für militär-politische Fragen, für einen öffentlichen Vortrag gewinnen, zu dem ungefähr 70 Personen erschienen waren. Wie lässt sich die Sicherheitslage Europas definieren, und welche Szenarien sind für die Zukunft denkbar? Nach dem Ende des kalten Krieges und einer kurzen Phase, die geprägt war von der Hoffnung auf eine Überwindung gewaltsamer Auseinandersetzung sieht sich Europa mit mehr Krisengebieten konfrontiert als je zuvor. Lahl reduzierte die damit verbundene Komplexität, indem er drei wesentliche Fragen aufwarf: Was kann Militär leisten, worin besteht seine Kernfunktion und mit welchen Mitteln soll es ausgestattet sein?

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Gesellschaft für Sicherheitspolitik zu Besuch
beim Fallschirmjägerregiment 31

Von Axel Loos

Erinnerungsfoto: Die Reisegruppe aus Bremervörde beim Fallschirmjägerregiment 31 – Foto: GSP

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Lesen Sie auch den Bericht der Bremervörder Zeitung vom 29.06.2017 …

Bericht der Sektion Delmenhorst

Die strategische Abhängigkeit von den USA bleibt!

Vortrag über europäische Sicherheitspolitik nach BREXIT und Trump

Von Rolf Dieter Wienand

Delmenhorst. Aktueller konnte der Anlass nicht sein: die Bundeskanzlerin stellt fest, die Europäer müssten nun wirklich ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, und vor der Sektion Delmenhorst in der GSP und ihren Gästen wird am 31.05.17 zum Thema „Die Gemeinsame Europäische Außen- und Sicherheitspolitik nach BREXIT und Trump“, als Tagestipp im Delmenhorster Kreisblatt angekündigt, vorgetragen. Frau Aylin Matlé, M.A. der Politischen Wissenschaften, Doktorandin und Lehrbeauftragte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, stellte vor 68 Vortragsgästen gleich zu Beginn klar, dass der Merkel-Ausspruch die Abhängigkeit der Europäer und der Europäischen Union vom atomaren Schirm der USA jetzt und in Zukunft nicht beseitigen könne, trotz der Nuklearmächte Frankreich und England. Sie erteilte auch allen Vorstellungen eine Abfuhr, die Europäische Union oder sogar Deutschland sollten nun Nuklearmacht werden.

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vom 22.05.2017

„Wie ein wirres Wollknäuel“

Bremervörde. Bereits seit 2011 dauert der Krieg in Syrien an. Was mit der Forderung der Opposition an Machthaber Baschar al-Assad nach mehr Demokratie begann, ist längst zu einem Stellvertreterkrieg mit unterschiedlichen Interessengruppen geworden: der Präsident mit den Verbündeten aus Russland und der Hisbollah-Miliz des Iran, das internationale Bündnis unter USA-Führung, die sunnitische Terrorgruppe „Islamischer Staat“. Unter dem Titel „Das Ende der Tragödie von Aleppo. Wie geht es weiter im Nahen Osten?“ hat sich am vergangenen Dienstag im EWE-Kundencenter in Bremervörde der Politologe und Universitäts-Dozent Dr. Kinan Jaeger aus Bonn mit dem Thema befasst.

Dr. Jaeger referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Elbe-Weser, über die Hintergründe des Krieges in Syrien und mögliche Lösungswege zu dessen Beendigung. Selber Mitte der 1960er Jahre als Sohn syrisch-deutscher Eltern in Damaskus geboren, ist Jaeger heute Angehöriger von etwas, das man als Patchwork-Familie bezeichnen könnte, die in seinem Fall sowohl in Deutschland als auch in Syrien beheimatet ist.

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Bericht der Sektion Oldenburg

Wohin bewegt sich die Türkei?

Eine sicherheitspolitische Analyse über die Regionalmacht am Bosporus

Von Martin-G. Ahnesorg
General a.D. Johann-Georg Dora beim Vortrag. – Foto: GSP

Einen weiteren namhaften Vortragenden hatte die GSP Sektion Oldenburg gewinnen können: Der ehemalige stellvertretende Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant a.D. Johann-Georg Dora, sprach vor mehr als 70 interessierten Gästen über das Thema „Die Türkei zwischen Putschversuch und neuer Staatsform – eine sicherheitspolitische Analyse.“ Dora skizzierte seine ambivalente Wahrnehmung bei diversen Einsätzen in der Vergangenheit als aktiver Soldat wie auch bei Besuchen von Rüstungsunternehmen und Zulieferern in den vergangenen Jahren und den Umgang der Menschen miteinander.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Das Ende der Tragödie von Aleppo

Öffentlicher Vortrag und Schülerveranstaltung zur Lage in Nahost

Von Axel Loos
Syrische Gäste des Vortrags: Kasem Alzuabi (rotes Shirt), Hevine Jolaq (Dame), Ahmad Aboujib (blaues Shirt) sowie Sektionsleiter Werner Hinrichs, Referent Dr. Kinan Jaeger und Axel Loos, stellv. Sektionsleiter (v.l.) – Foto: GSP

Am Dienstag, den 16. Mai 2017, referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik der Politologe, Islamwissenschaftler und Lehrbeauftragte an der Universität Bonn Dr. Kinan Jaeger über die Hintergründe des Krieges in Syrien und mögliche Lösungswege zu dessen Beendigung. In Damaskus Mitte der sechziger Jahre als Sohn syrisch-deutscher Eltern geboren, ist Jaeger heute Angehöriger von etwas, das man als Patchwork-Familie bezeichnen könnte, die in seinem Fall sowohl in Deutschland als auch in Syrien beheimatet ist. Er erlebt daher auf selbstverständliche Weise sowohl eine westliche als auch eine orientalische Kultur, jede mit ihren Besonderheiten. Als sich zu Beginn seines Vortrages zeigte, dass auch junge Gäste aus Syrien, nämlich aus Damaskus und eben auch Aleppo, unter den ca. fünfzig Zuhörern befanden, entstand schnell eine Verbindung zwischen dem Referenten und dem Publikum.

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vom 31.04.2017

GSP hattte Versammlung im Hotel „Bürgerschänke“ in Peine:

Die Grenze zwischen Krieg und Frieden verschwimmt

Wolfenbüttel/Peine. Ungarn möchte alle Balkan-Staaten in Nato und EU integriert wissen. Das sagte Major i. G. Zsolt Horvath, stellvertretender Militärattaché an der ungarischen Botschaft in Berlin. „Sonst kommen andere“. Serbien werde von Russland militärisch aufgerüstet. Er referierte zum Thema „Die ungarischen Streitkräfte und ihre Rolle in der Nato“ vor der Gesellschaft für
Sicherheitspolitik, Sektion Braunschweig/ Peine/Wolfenbüttel im Hotel „Bürgerschänke“ in Peine.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Die nächste Konfliktregion?

GSP-Vortrag über die instabile Region Zentralasien

Von Axel Loos
v.l.: Axel Loos, stv. Sektionsleiter; Referent Dr. Sebastian Schiek, Sektionsleiter und Landesvorsitzender Werner Hinrichs. – Foto: GSP

Bremervörde. Trotz der geographischen Bezeichnung befindet sich die Region Zentralasiens nicht im Fokus der täglichen Nachrichten. Sollte sie es aber vielleicht? Um diese Frage zu beantworten, waren ca. vierzig Zuhörer am Donnerstag, dem 27. April, in das Kundenzentrum der EWE gekommen, doch diese fanden sich seitens des Referenten, Herrn Dr. Sebastian Schiek von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), ihrerseits mit der Erkundigung nach ihrem Kenntnisstand über „die fünf ‚Stans‘“, nämlich Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan, herausgefordert. Das, zusammen mit der charmanten Feststellung, dass die Region, um die es an diesem Abend ging, eine gewisse Ähnlichkeit mit der hiesigen habe – dünn besiedelt aber reizvoll – bildete den Auftakt in eine gelungene April-Veranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik der Sektion Elbe-Weser.

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Lesen Sie auch den Bericht der Bremervörder Zeitung vom 06.05.2017 …

Bericht der Sektion Wilhelmshaven/Friesland

Transatlantische Beziehungen in der Ära Trump

Von Kai Samulowitz
Referent Kai Samulowitz (li.) mit Sektionsleiter Heinz Lutz – Foto: GSP

„Der Trump-Effekt – Was sind die transatlantischen Beziehungen noch wert?“, lautete das Thema des Vortrags von Oberstleutnant Kai Samulowitz am Donnerstagabend im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven. Der sicherheitspolitische Experte und Referent für politische Bildung aus Berlin war auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) nach Norddeutschland gereist, um seine Analyse der Beziehungen zwischen Deutschland, Europa und den USA vorzustellen. Da diese Beziehungen seit Jahresbeginn von dem eigenwilligen Politikstil des neuen US-Präsidenten Donald Trump geprägt werden, war das Interesse an diesem aktuellen Thema groß und der Tagungsraum mit etwa 40 Teilnehmenden entsprechend gut besucht.

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Bericht der Sektion Celle

Aktuelle Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur Deutschlands

Von Heiko Wolff
Der ehemalige BKA-Präsident Jörg Ziercke bei seinem Vortrag zur Sicherheitsarchitektur Deutschlands im Hotel Helms vor Zuhörern des Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. und des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. in Celle. – Foto: Wolff

„Wie hoch ist die Bedrohung Deutschlands durch den internationalen Terrorismus wirklich?“ Diese Frage ließen sich über 70 Zuhörer aus Celle und den benachbarten Landkreisen kürzlich von jemandem beantworten, der es wissen muss. Referent Jörg Ziercke, ehemaliger Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), beleuchtete auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP), Sektion Celle, und der Kreisgruppe Celle des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) in seinem Vortrag die deutsche Sicherheitsarchitektur, die Flüchtlingskrise und zahlreiche terroristische Bedrohungen, darunter die aus dem linken, rechten und dem islamistischen Spektrum.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

Krisenregion Mittlerer Osten

Israel im Dauerkonflikt

Von Rolf Dieter Wienand

Delmenhorst. Obwohl Israel mehr als nur mittelbar von den Vorgängen in und um Syrien betroffen ist, sind Nachrichten in unseren Medien darüber in Bezug auf Israel spärlich. Kleine Notizen über israelische Luftangriffe in den Süden Syriens sind von Zeit zu Zeit zu finden, oder auch über Besuche des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in Moskau. Grund genug also, die Rolle Israels in der Krisenregion Mittlerer Osten näher zu betrachten.

Die Sektion hatte, wie immer in Kooperation mit dem Standortältesten und dem Verband der Reservisten, Dr. Heinrich Heiter eingeladen, in der April-Veranstaltung die Aufgabe zu übernehmen und speziell auf das Verhältnis Israels zur neuen Regierung der USA, zu Russland als dem entscheidenden Akteur in der Region, und zum Iran, der das „Krebsgeschwür“ Israel komplett entfernen will, einzugehen. Nicht zu vergessen auch die Palästinenserfrage, festgemacht an der Siedlungspolitik und der Ablehnung einer „Zweistaatenlösung“, die die Weltgemeinschaft für angezeigt hält.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Frieden und Freiheit in der Welt – die neue Rolle Deutschlands

8. Bremervörder Unternehmerabend mit sicherheitspolitischem Vortrag

Von Werner Hinrichs
Der ehem. Generalinspekteur Harald Kujat beim 8. Bremervörder Unternehmerabend – Foto: Werner Hinrichs

Am 30. März 2017 sprach der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat vor gut 100 Zuhörern beim 8. Bremervörder Unternehmerabend in der Wintec – Halle zum Thema: „Frieden und Freiheit in der Welt – die neue Rolle Deutschlands“. Auf Einladung der Concordia Versicherung war der Ex- Generalinspekteur nach Bremervörde gekommen. Unter dem Motto des Abends „Vernetzten Sie sich gut“ nahmen auch Mitglieder der Sektion Elbe – Weser der Gesellschaft für Sicherheitspolitik an dieser sehr informativen Veranstaltung teil.

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vom 26.03.2017

„Historische Fehlentscheidung“

David McAllister sprach vor GSP über Auswirkungen des „Brexit“

Bremervörde (nek). Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. (GSP) versteht es immer wieder, zu ihnem traditionellen Jahresessen, das im Haus am See in Bremervörde stattfand, hochkarätige
Vortragende einzuladen. In diesem Jahr konnte GSP-Sektionsleiter Werner Hinrichs den Europaabgeordneten und Vizepräsident der Europäischen Volkspartei (EVP), David McAllister, in Bremervörde begrüßen, der einiges zum Thema „Der Brexit, eine historische Fehlentscheidung – Was ändert sich für Europa?“ zu sagen hatte.

Nur wenige europäische Abgeordnete können so dezidiert über den Brexit und seine Auswirkungen sprechen, wie David McAllister. Der Doppelstaatler mit britischem Vater und deutscher Mutter ist
Europäer im besten Sinne des Wortes.

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Lesen Sie auch den Beitrag der Bremervörder Zeitung vom 25.03.2017 …

Lesen Sie auch den Bericht der Sektion Elbe-Weser …

vom 22.03.2017

Vortrag bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik:

Menzel referierte über Migration

v.l.: Sektionsleiter Friedrich Deichmann, Hartmut Rusche, Aktiven-Team, Referent Prof. Dr. Ulrich Menzel, stellvertretender Sektionsleiter Roland Schwartz, Rolf Wilschek, Aktiven-Team. – Foto: GSP

Wolfenbüttel/Peine. Zum Thema „Fluchtpunkt Deutschland und die doppelte Resonanz“ referierte Prof. Dr. Ulrich Menzel vor der Gesellschaft für Sicherheitspoltik e. V., Sektion Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel im Hotel „Bürgerschänke“ in Peine.

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vom 16.03.2017

Die Ausbildung irakischer Streitkräfte

Es geht ums Überleben

Von Heinz Goldstein
Oberleutnant Paul Hoyer von der vierten Kompanie des Jägerbataillons 91 in der Rotenburger Lent-Kaserne war mehrere Monate im Nordirak im Einsatz. – Foto: Goldstein

Rotenburg. Oberleutnant Paul Hoyer von der vierten Kompanie des Jägerbataillons 91 aus Rotenburg ist von September 2016 bis Januar dieses Jahres vor Ort eingesetzt gewesen. Er berichtete am Dienstagabend im Saal der „Oase“ (ehemaliges Soldatenheim) vor Zivilisten und Soldaten über seine Erfahrungen im sechsten Kontingent bei der Umsetzung des Bundeswehrmandats im Nahen Osten.

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Bericht der Sektion Elbe-Weser

Quo Vadis – Türkei ?

Erkenntnisreiches sicherheitspolitisches Tagesseminar in Bremervörde

Von Axel Loos
Dr. Ralf Bambach beim Türkei-Tagesseminar in Bremervörde – Foto: Werner Hinrichs

Mittlerweile sind die abendlichen Veranstaltungen und Vorträge der Gesellschaft für Sicherheitspolitik eine feste Größe in Bremervörde. Am 23. Februar führte die GSP nun zum ersten Mal ein Tagesseminar durch, das in den Räumlichkeiten des Ostels stattfand. Als Thema stand die Türkei, ihre Geschichte und ihre Zukunft auf dem Programm und somit lautete der Titel „Quo Vadis, Türkei?“.

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Lesen Sie auch den Bericht der Bremervörder Zeitung vom 04.03.2017

Bericht der Sektion Elbe-Weser

Der deutsche OSZE-Vorsitz 2016

Experte fordert selbstkritische Reflexion des Westens über die Ost-Politik

Von Axel Loos

Am 17. Februar 2017 hatte die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Elbe – Weser zu dem Vortrag „Über 40 Jahre KSZE/OSZE und der deutsche OSZE-Vorsitz 2016“ eingeladen. Während sich der ein oder andere von dem vielleicht wenig vielversprechenden Thema abschrecken ließ, waren sich diejenigen, die dennoch den Weg in das EWE-Kundencenter gefunden hatten einig: das war eine äußerst interessante Veranstaltung, die die Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Referent war Dr. Frank Evers, stellvertretender Leiter des Zentrums für OSZE-Forschung (CORE) des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Dr. Evers war intensiv an der Vorbereitung und Durchführung des deutschen Vorsitzes beteiligt und gerade „frisch aus Wien“, dem Haupt¬sitz der OSZE, eingetroffen.

Diese Organisation ging 1990 aus einer Serie regelmäßiger Treffen, eben der Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, hervor und sei einigen möglicherweise noch aus verschiedenen Beobachtungsmissionen in der Vergangenheit bekannt. Allerdings lasse sich die OSZE nicht allein auf diese Tätigkeiten reduzieren, sondern übernehme vielfältige Aufgaben von der Konfliktprävention bis hin zur Menschenrechtsarbeit.

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Lesen Sie auch den Bericht der Bremervörder Zeitung vom 04.03.2017

vom 28.01.2017

„Migration ist nicht der Normalfall“

Doppelstunde Politik: Dr. Stefan Luft spricht auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik am Gymnasium Bremervörde

Von Theo Bick
Dr. Stefan Luft (sitzend) und GSP-Sektionsleiter Werner Hinrichs diskutierten mit
Schülern des Gymnasiums Bremervörde über die Themen Migration und Integration. –
Foto: Bick

Bremervörde. Dr. Stefan Luft, Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen, diskutierte gestern mit rund 40 Schülern des Gymnasiums Bremervörde über das Thema Migration. Dabei zeigte sich: Einige wenige Jugendliche aus verschiedenen Politikkursen der Klassenstufen elf und zwölf haben bereits persönlich Eindrücke von Asylsuchenden gewinnen können – insgesamt besteht jedoch noch viel Klärungsbedarf beim Thema Migration.

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Bericht der Sektion zur Veranstaltung mit Dr. Stefan Luft …

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Bericht der Sektion Celle

Erster Sicherheitspolitischer Kaminabend der Sektion Celle

Von Heiko Wolf
BrigGen a. D. Wolfgang Brüschke referiert vor Mitglieder und Gästen der Celler GSP-Sektion über die Schauplätze des „Kalten Krieges“. – Foto: Heiko Wolf

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Bericht der Sektion Delmenhorst

Nach der Schlacht um Mossul – ist der IS nun geschlagen?

Von Rolf Dieter Wienand

Die Antwort ist eindeutig: NEIN, aber warum? Die Gründe und Hintergründe aufzuzeigen war das Anliegen von Marco Seliger, Chefredakteur des sicherheitspolitischen Magazins „loyal“, der am 11.01. vor der Delmenhorster Sektion der GSP und ihren Gästen vortrug. Eingeladen hatte die Sektion, wie immer in Zusammenarbeit mit dem Standortältesten der Bundeswehr, unterstützt vom Verband der Reservisten der Bundeswehr, und wieder als „Tagestipp“ in der örtlichen Zeitung angekündigt. 75 Zuhörer ließen sich von den aus eigener Anschauung aus mehreren Reisen in den Irak und Gesprächen mit Bevölkerung und Führern gewonnenen Einsichten des Referenten, der als Deutscher ausdrücklich bevorzugt behandelt und mit Informationen versorgt wurde, in den Bann ziehen. Dass viele kleine Jungen im Nordirak Milan heißen, ist Zeichen der Wertschätzung, denn die von Deutschland an die Kurden im Nordirak gelieferte Abwehrrakete Milan ist Garant für den Erfolg gegen Selbstmordsprengkommandos und erbeuteten schweren amerikanischen Waffen des IS. Auch die sonstigen Ausrüstungslieferungen und Ausbildungshilfe für die Peschmerga genannten kurdischen Kämpfer werden als unverzichtbar angesehen.

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