Nachschau – Veranstaltung am 05.07.2018

 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Das Nationale Zentrum Kriminalprävention –

Extremismusprävention heute

 

Referent:

Dr. Mitra Moussa Nabo

Nationales Zentrum Kriminalprävention

 

am Donnerstag, 05. Juli 2018, 19.00 Uhr

im Bundespresseamt – Außenstelle Bonn

Pressesaal im ersten Obergeschoss

Welckerstr. 11, 53113 Bonn

 

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Bericht der Sektion Bonn

Extremismusprävention heute

Vortrag über das Aufgabenspektrum des Nationalen Zentrums Kriminalprävention

Von Richard Rohde
Dr. Mitra Moussa Nabo vom Bonner Nationalen Zentrum Kriminalprävention (NZK) – Foto: Stefan Rohde

Am 5. Juli trug Dr. Mitra Moussa Nabo vom Bonner Nationalen Zentrum Kriminalprävention (NZK) bei der Sektion in Bonn zum Thema „Extremismusprävention heute“ vor. Die Sektion beschäftigte sich damit mit einem wichtigen Spektrum der staatlichen Sicherheitspolitik: der Prävention. Prävention als vorbeugende Maßnahmen, sei es in der Verhaltensprävention oder der Verhältnisprävention, bezeichnet Maßnahmen zur Abwendung von unerwünschten Ereignissen oder Zuständen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch eintreffen könnten, wenn nichts getan würde.

Im Jahr 2016 fiel im Bundeskanzleramt die Entscheidung, als wissenschaftlichen Fachdienst ein Nationales Zentrum für Kriminalprävention in Bonn zu etablieren. Dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zugeordnet, wird hier im Bereich der Islamistischen Radikalisierung, der Sexualdelikte und des politischen Extremismus geforscht. Dr. Nabo erläuterte den knapp 100 Zuhörern die Aufgaben des Zentrums und erläuterte anspruchsvoll umfassend die verschiedenen Wissenschaftsmethoden, die im Zentrum zur Unterstützung von Entscheidungsfindungen oder auch Bewertungen angewandt werden. Details sind der beigefügten Anlage zu entnehmen, die einen Bericht in der Zeitschrift „Europäische Sicherheit & Technik“ vorwegnimmt.

Dank an den Referentne von Sektionleiter Richard Rohde (re.) – Foto: Stefan Rohde

Es schloss sich eine lebendige Diskussion an, die auch kritisch den Erfolg einer wissenschaftlichen Arbeit im Zuge des Druckes der Ereignisse in Deutschland hinterfragte. Das Thema erschien der Sektion derartig interessant, dass einem Angebot einer Mitarbeiterin des Innenministeriums NRW gern gefolgt wird, Anfang 2019 eine Vortragsveranstaltung mit „Aussteigern“ aus der Extremismusszene einzuplanen.

 

Foto: Universität der Bundeswehr München
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