Nachschau – Veranstaltung am 11.09.2018

 
 
 
 

Informationsfahrt
nach Faßberg

mit Besuch

Technisches Ausbildungszentrum Luftwaffe (TAusbZLw)

Transporthubschrauberregiment 10 (TrspHubschrRgt10)

und

Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

 
 

am Dienstag, 11. September 2018, Abfahrt 07:00 Uhr
Rathausplatz Bremervörde

 

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vom 25.09.2018

High Tech von gestern und heute

Informationsfahrt der GSP nach Faßberg

Die 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bremervörde vor einem der historischen Flugzeuge, die in Faßberg zu sehen sind. – Foto: bz

BREMERVÖRDE. Die 44 Plätze für die Informationsfahrt zum Fliegerhorst in Faßberg waren in Windeseile ausgebucht. Eingeladen hatte die hiesige Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), die mit dem Besuch in der Lüneburger Heide einen nicht alltäglichen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Bundeswehr anbot. Diesmal durften sich die Teilnehmer auf außergewöhnliche Dienststellen der Luftwaffe und des Heeres freuen sowie auf einen authentischen Rückblick auf ein dramatisches Ereignis deutscher Nachkriegsgeschichte. Vor Ort in Faßberg wurde ein perfekt organisiertes Programm geboten, das mit einer Präsentation des Standortes durch Oberstleutnant Ser im Soldatenheim, der „Oase“, begann. Anschließend konnten die Teilnehmer verschiedene Einrichtungen besichtigen, unter anderem die Ausbildungshalle des mittleren Transporthubschraubers CH 53 und die Ausbildungswerkstatt für angehende Fluggerätemechaniker, bei denen es sich ausschließlich um Zivilisten handelt.

Nach dem Mittagessen wurde die deutsch-französische Schulungseinrichtung zur technischen Ausbildung am Eurocopter Tiger und die Ausbildungshallen für Bordelektroniker am Flugmuster des Transporthubschrauber NH 90 besichtigt. Beim Eurocopter erfuhren die Teilnehmer, wie deutsche und französische Soldaten gemeinsam an einem der leistungsfähigsten Kampfhubschrauber mittels modernster technischer Simulatoren ausgebildet werden. Unterbrochen vom Nachmittagskaffee hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich die kleine aber feine Ausstellung von Exponaten zur Berliner „Luftbrücke“ anzusehen. In einer unterhaltsamen Darstellung konnten die Besucher einen Eindruck davon gewinnen, was es bedeutete, eine Millionenstadt fast ein Jahr aus der Luft zu versorgen. Aus Faßberg wurden 540 000 Tonnen Kohle in die abgeriegelte Stadt an der Spree ausgeflogen – bei gerade einmal fünf Tonnen Nutzlast pro Flugzeug.

Im nächsten Jahr jährt sich das Ende der „Luftbrücke“ zum 70. Mal. In Faßberg wird es am 15. Juni 2019 mit einem großen Fest gefeiert, zu dem unter anderem mehr als 20 original DC-3 Maschinen, dem Lastesel der Luftbrücke schlechthin, erwartet werden. Wenn es seine Gesundheit will, kommt vermutlich auch Gail Halvorsen – der Pilot, der als erster auf die Idee kam, Schokolade an kleinen Fallschirmen aus dem Cockpit zu werfen und somit den Mythos der „Rosinenbomber“ begründete. (bz)

Lesen Sie auch den Bericht der Sektion Elbe-Weser
 
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