Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Lippstadt

An der Nordseeküste

GSP Lippstadt auf Friesland-Tour

Von Ralf Margott
  • Einsatzgruppenversorger „Berlin“ der Bundesmarine im Stützpunkt Wilhelmshaven – Foto: GSP Lippstadt

  • Die Reisegruppe auf der „Berlin“ – Foto: GSP Lippstadt

  • Hafenidylle in Neuharlingersiel – Foto: GSP Lippstadt

  • Gruppenbild bei den Objektschützern in Upjever – Foto: GSP Lippstadt

Vier Tage lang waren Mitglieder und Freunde der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) – Sektion Lippstadt- an der Nordseeküste unterwegs. Im Dreieck zwischen Jever-Neuharlingersiel und Wilhelmshaven wurden gezielt unterschiedliche Standorte aufgesucht, um ein möglichst breites Spektrum an Informationen zu bekommen über sicherheitspolitische Entwicklungsprozesse sowie über ökonomische und kulturhistorische Veränderungen.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendoffizier Kapitänleutnant Henrik Siebenmorgen aus Düsseldorf hatte Geschäftsführer Dieter Brand den Bereich der strategischen Sicherheit logistisch vorbereitet. So konnten die Seminarteilnehmer sowohl beim Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ auf dem Fliegerhorst Upjever als auch im Marinestützpunkt Wilhelmshaven umfassende Einblicke gewinnen in die aktuellen Strukturveränderungen innerhalb der Bundeswehr. Vor allem der Besuch auf der “Berlin“ in Wilhelmshaven machte deutlich, dass es vielfältige Probleme gibt, sowohl beim Personal als auch bei der Ausrüstung, die einen effektiven Einsatz der Bundeswehr belasten. Die Besichtigung der “Berlin“ und der Rundgang durch die ausgemusterten Schiffe im Marinemuseum ließen hautnah erfahren, welchen Belastungen die Besatzung ausgesetzt ist, wenn sie im Ernstfall über Wochen und Monate auf engstem Raum konfliktfrei zusammenleben muss.

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vom 05.05.2018

Afrika: Krisenkontinent oder Chancengarant?

Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik über die Zukunft Afrikas

Von Chiara Pas
Afrika ist der Kontinent der Zukunft“, das berichtete Julia l.eininger während ihres Vortrags. – Foto: Pas

RHEINE. Krisenkontinent Afrika – dieses Bild schwebt in den Köpfen vieler Europäer. Doch wie sieht die Zukunft des afrikanischen Kontinents eigentlich aus und was bewirkt die Entwicklungspolitik vor Ort? Darüber sprach am Donnerstag Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in der Aula des Dionysianums. Der Vortrag wurde von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik organisiert und bildete den Auftakt für die aktuelle Europawoche. Aber was hat der Kontinent jenseits des Mittelmeeres denn mit Europa zu tun? Eine ganze Menge, berichtete Leininger. „In unserer globalisierten Welt ist alles miteinander verbunden. Die Entwicklung in Afrika hat auch etwas mit uns zu tun, denn unser Konsumverhalten hat einen großen Einfluss auf die Zustände vor Ort.“

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vom 24.04.2018

„Detonationsenergie einer Handgranate“

ESA-Experte informiert über Gefahren durch Weltraumschrott

Von Michael Werk
Bei seinem Vortrag zeigte Dr. Vitali Braun einen Aluminiumblock, in den (in einem Versuch) eine ein Zentimeter große Aluminiumkugel eingeschlagen ist, die auf „sieben Kilometer pro Sekunde“ beschleunigt worden war. Foto: wk

BÜCKEBURG. Nichts im Leben ist ohne Risiko: Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, liegt, statistisch betrachtet, bei 1 zu 10.000.000. Das Risiko, in einem Jahr vom Blitz getroffen zu werden, beträgt dagegen 1 zu 2.000.000, das, durch einen Motorrad-Unfall ums Leben zu kommen, 1 zu 30.000 und das Risiko, bei einer Kaiserschnitt-Operation zu sterben, ist 1 zu 6.000. Der Versuch, den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, zu besteigen, bezahlt indes einer von 30 Bergsteigern mit dem Leben.

Warum diese Zahlen interessant sind? Um einen Vergleichsmaßstab hinsichtlich jenes Risikos zu haben, das für den Maschinenbauingenieur Dr. Vitali Braun beruflich von besonderer Bedeutung ist. Als Experte für Luft- und Raumfahrttechnik ist der beim „Space Debris Office“ (Darmstadt) der europäischen Weltraumorganisation ESA beschäftigte ehemalige Mindener nämlich für die „Erfassung der Weltraumlage“ zuständig.

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vom 22.04.2018

Russlands Zukunft nach der Wahl

Austausch über die Zukunft Russlands (v. 1.): lvo Lovric, Bernd Reinberger, Sektion Lippstadt, der Referent Dr. Aschot Manutscharjan und Dieter Brand von der Sektion Lippstadt. – Foto: Maduch

Lippstadt. Wladimir Putin kann nunmehr für sechs weitere Jahre die Geschicke Russlands lenken, nachdem er zum vierten Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Für westliche Länder ist Russland derzeit kein verlässlicher Partner, der allerdings benötigt wird, um in Europa und in der Welt dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen.

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vom 04.04.2018

Prävention statt Reaktion

Vortrag über Lebensmittelsicherheit / Dienstleister für Verbraucher und Wirtschaft

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. Die Sicherheit unserer Lebensmittel hat ein Vortrag in den Fokus gerückt, den Dr. Astrid Droß im Mindener Hotel „Lindgart“ vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehalten hat. Im Prinzip könnten die hierzulande angebotenen Lebensmittel als relativ sicher betrachtet werden, stellte die Vertreterin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fest.

Die im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit Hauptsitz in Braunschweig angesiedelte Behörde (in der die Referentin die Gruppe „Sicherheit der Lebensmittelkette“ leitet) versteht sich als Dienstleister für Verbraucher und Wirtschaft. Ziel des BVL ist es, kritische Entwicklungen für die Lebensmittelsicherheit möglichst so früh zu erkennen, dass vor Ausbruch einer Krise wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

„Es geht darum, Reaktion durch Prävention zu ersetzen“, verdeutlichte die Expertin, die aus Minden stammt und hier ihre Abiturprüfung erfolgreich absolvierte. Mit seiner Zuständigkeit für die Schnellwarnsysteme, für die Koordinierung einer bundeseinheitlichen Lebensmittelüberwachung sowie für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und gentechnisch veränderten Organismen besitze die Behörde alle Voraussetzungen, Synergien beim Einsatz vorbeugender Maßnahmen zu nutzen, auszubauen und neu zu schaffen.

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vom 06.03.2018

„Wir müssen zu null spielen“

Experte vom Verfassungsschutz spannte inhaltlich weiten Bogen vom Salafismus bis zum Linksextremismus

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. „Wir sind nach wie vor weltweit eines der sichersten Länder“, lautete eine der Hauptaussagen von Uwe Reichel-Offermann bei einem Vortrag im Mindener Hotel Lindgart. Der stellvertretende Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes sprach auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) zum Thema „Verunsicherung durch Extreme – von Salafisten über Autonome zu der Indentitären Bewegung und den Reichsbürgern“.

Allerdings, so räumte der Leitende Ministerialrat eingangs seiner sehr ausführlichen Schilderung ein, könne niemand Entwarnung geben. Komme hinzu, dass seine Behörde vor einer besonderen Herausforderung stehe. „Wir müssen zu null spielen“, griff er eine Beschreibung aus der Sportszene auf, um die Zielsetzung der Verfassungsschützer zu verdeutlichen.

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vom 01.03.2018

8000 Besucher bei 178 Veranstaltungen

Gesellschaft für Sicherheitspolitik wählt Vorstand

Von Markus Bienwald

Geilenkirchen. Als er im Januar 1997 sein Amt antrat, war Josef Latour noch Geschäftsführer der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik der Sektion Aachen/Heinsberg. Gute 21 Jahre später heißt es nicht nur Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), auch der Geschäftsführer ist ein anderer. Denn zeitgleich mit der jüngsten Vortragsveranstaltung im Barbara-Casino der Selfkantkaserne standen beim Vorstand Neuwahlen auf dem Programm.

Sektionsleiter Herbert Wölfel, der im Mai 2002 seine Tätigkeit aufnahm, wurde dabei einstimmig wiedergewählt. Für Josef Latour, der nun als Schatzmeister fungiert, rückte der neue Geschäftsführer
Lothar Böven nach. Böven ist als Diplom-Informatiker beim Nato-E3A-Verband
in Teveren eingesetzt und kommt aus Geilenkirchen.

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vom 28.02.2018

„Voll der Osten. Leben in der DDR“

Ausstellung im Dio über den Alltag in der ehemaligen DDR eröffnet

RHEINE. Das Dionysianum zeigt eine hoch interessanteneue Ausstellung über den Alltag in der ehemaligen DDR. Es gibt einen Zusammenhang mit der Dokumentation über die russische kommunistische Revolution, die zurzeit an den Kaufmännischen Schulen zu sehen ist. Sie untersucht aber weniger die politischen Folgen, sondern vielmehr am Beispiel der DDR die Auswirkungen auf das Leben der Menschen im Alltag. Was sie so wertvoll macht, ist die Darstellung der Realität der DDR an kleinen alltäglichen Szenen: Einsame und alte Menschen, verliebte junge Paare, Rocker, Hooligans und Jugendliche, die sich in der Kirche für Frieden und Umwelt einsetzen.

Der Fotograf Harald Hauswaldund der Historiker Stefan Wolle zeigen das Leben in der DDR ungeschminkt.

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vom 26.02.2018

Halbierte Personalstärke, verdoppelte Aufgaben

Oberst Christoph Gambka erklärt bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik die Aufgaben des Zentrums für Verifikationsaufgaben

Von Markus Bienwald

Geilenkirchen. Ein Gast bei der jüngsten Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Aachen/ Heinsberg, hatte am Freitagabend
das große Los gezogen. „Warum gibt es das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr ausgerechnet in Geilenkirchen?“, fragte er. Referent Oberst i.G. Christoph Gambka durfte die Beantwortung dieser Anmerkung gerne an den ehemaligen Kommandeur, Brigadegeneral a.D. Hans Hübner, weiterreichen, der unter den gut 50 Anwesenden im Barbara-Casino der Selfkantkaserne war.

Eine politische Entscheidung

General Hübner war schon vor der Gründung des ZVBw, dessen Aufgaben und Leistungen an diesem interessanten Abend im Blickpunkt standen, mit der Aufgabe befasst, eine solche Einrichtung zu entwickeln. Vor dem Hintergrund des Auseinanderbrechens des Warschauer Pakts, dem Ende der Sowjetunion und damit der Entwicklung von Streitkräften in neu gewachsenen oder entstehenden Einzelstaaten, sei die Überwachung im Sinne gegenseitigen Vertrauens wichtig gewesen. „Und der Standort Geilenkirchen war einfach eine politische Entscheidung“, so General Hübner.

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vom 31.01.2018

Ende des Kommunismus –
Anfang der Demokratie?

Ausstellung zum Thema Kommunismus in den Kaufmännischen Schulen

Die Ausstellung über Entstehung, Entwicklung und Folgen des Kommunismus soll zu einer eigenständigen Urteilsbildung anregen. – Foto: MV

RHEINE. Die russische Revolution unter Lenin vor hundert Jahren ist ein aktueller Anlass, sich auch heute noch mit dem Kommunismus auseinanderzusetzen. Damals begannen Lenin und später Stalin die Welt von Grund auf zu verändern. Mit den Mitteln der Diktatur und brutaler Gewalt versuchten sie, ihre politische Vorstellung weltweit durchzusetzen. Ziel war die Schaffung eines neuen Menschentyps. Millionen von Menschen wurden in den Folgejahren Opfer dieses totalitären Gesellschaftsentwurfs.

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vom 31.01.2018

Zwischen Brexit und Orient

Pläne für 2018 standen im Mittelpunkt der GSP-Versammlung

Dr. Olav Freund, Frauke Mönkeberg und Dieter Brand (v.l.) sind neugierig auf das Programm der Lippstädter Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Foto: Brode

LIPPSTADT. Wir versuchen, sicherheitsrelevante Themen aufzugreifen, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“. Mit diesen Worten brachte Dr. Olav Freund, Lippstädter Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindehaus Lipperbruch das Hauptanliegen der GSP auf den Punkt. Besonders würdigte er die Arbeit des Geschäftsführers Dieter Brand, der für die Programmgestaltung der 85 Mitglieder zählenden Sektion zuständig ist. So seien in diesem Jahr zahlreiche Vorträge geplant, verriet Freund in seinem Rück- und Ausblick. Gleichzeitig versuche die Sektion Veranstaltungen auch heimischen Schulen anzubieten.

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vom 19.01.2018

Nicht weniger, sondern andere Arbeit

Vortrag von Staatssekretär Georg Schütte über digitale Bildung, künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten der Zukunft

Von Chiara Pas
Heimspiel: Georg Schütte sprach in seiner alten Schule über die digitalisierte Zukunft. – Foto: Pas

RHEINE. Den einen macht sie große Angst, den anderen eröffnet sie unendliche Möglichkeiten: die Digitalisierung. Wie man mit dieser großen Veränderung im Leben
des Menschen umgehen kann und was dies für die Zukunft der Bildung und der Arbeitswelt bedeutet, darüber sprach Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium
für Bildung und Forschung, am vergangenen Mittwoch in der Vortragsreihe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik – Sektion
Rheine. Er berichtete in der Aula des Gymnasium Dionysianums über seine Arbeit und die Themen Digitale Bildung. künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten der Zukunft.

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vom 18.01.2018

Als deutscher Offizier in der Türkei

Helge Lammerschmidt berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen

Von Herbert Busch

BÜCKEBURG/MINDEN. „Erlebnisse und Erfahrungen als deutscher Offizier in der Türkei“ – das ist das Thema eines Vortrages gewesen, den Helge Lammerschmidt im Mindener Hotel „Lindgart“ vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehalten hat. Der Oberstleutnant und Kommandeur des in der Weserstadt stationierten Panzerpionierbataillons 130 zog ein durchaus bejahendes Fazit. „Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck mitgenommen“, fasste der Referent zusammen.

Lammerschmidt war rund vier Jahre lang beim Nato-Allied Land Command (Alliiertes Landkommando) im Dienst. Die in Izmir an der türkischen Ägäisküste stationierte Einheit übernahm 2012 die Aufgaben der Landkommandos Heidelberg und Madrid. Im früheren Smyrna kümmern sich rund 350 Soldaten (davon 48 deutsche) insbesondere um die Synchronisierung der Führungsstrukturen für Heereseinsätze und Heeresübungen innerhalb des Verteidigungsbündnisses.

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vom 11.12.2017

Wenn Staaten sich allmählich auflösen:
Vortrag zu Sicherheitspolitik

Von Markus Bienwald
Als Spezialist für schwache Staaten war Referent Dr. Kai Hirschmann vom Institut für Krisenprävention zu Gast bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Geilenkirchen. – Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Um die Frage, welche Auswirkungen ein schwächer werdender Staat am Ende haben kann, drehte sich der jüngste Vortragsabend bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Aachen/Heinsberg. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft und der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, hatte Sektionsleiter Herbert Wölfel dazu Dr. Kai Hirschmann in das Geilenkirchener Haus Basten eingeladen.

Er ist nicht nur Buchautor, sondern auch stellvertretender Direktor des von ihm mitbegründeten Instituts für Krisenprävention in Essen und ausgewiesener Spezialist im Bereich der Sicherheitspolitik. Gleich zu Beginn nahm er den rund 30 Anwesenden die Illusion, dass Deutschland nicht von dem Problem berührt werde. „Wir sind betroffen, obwohl wir ein stabiler Staat sind“, machte Dr. Hirschmann klar. Vielmehr sei das Phänomen schwächer werdender Staatlichkeit global vorhanden. „Dabei gibt es einen roten Faden“, so Hirschmann in seinem Wort- und Inputreichen Vortrag, der einige tiefgreifende Einblicke in die Hintergründe lokaler wie regionaler und umfassender Politik erlaubte.

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vom 30.11.2017

Ist etwas gepostet, bleibt es im Kopf

Vortrag über „Fakenews“ mit Roland Hindl im Dio

Roland Hindl sprach im „Dio“ über das Thema Fakenews.

-cip- RHEINE. „Hier sind ja mehr Leute als bei Barack Obamas Amtseinführung.“ Mit diesem Satz schaffte Roland Hindl den direkten Einstieg ins Thema: Falschmeldungen,
Fakenews und Hoaxes – darum drehte sich der Vortrag, den der Chef vom Dienst der Social Media Redaktion des BR24 am vergangenen Dienstagabend im Gymnasium Dionysianum hielt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Rheiner Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, die regelmäßig Vorträge zu sicherheitspolitischen Themen initiiert. Der Saal war gut gefüllt, das Interesse an dem Thema schien groß. Auch, weil zahlreiche Schüler der EF des Dionysianums, die sich im Unterricht gerade mit dem Umgang mit Medien beschäftigen, dazu kamen.

Zu Beginn stellte Hindl sich und seinem Publikum die Frage, ob die Medien heutzutage noch die Position der vierten Gewalt innehaben. Es sei heute nicht mehr der Fall, dass die Medien noch ihre Rolle als „Gatekeeper“ besitzen „Wenn etwas früher nicht in der Zeitung stand, dann ist es auch nicht passiert. Mit dem Internet gibt es jetzt so viele verschiedene Kanäle.“

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vom 29.11.2017

Positives Signal für Europa

Gesellschaft für Sicherheitspolitik beschäftigt sich mit
den Wahlen in Frankreich

LIPPSTADT. „Frankreich nach den Wahlen“ – so lautete die Überschrift der Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), die nun im Hubertushof in Bad Waldliesborn stattfand. Als Referentin begrüßten Sektionsleiter Dr. Olav Freund und Geschäftsführer Dieter Brand Sylvia Schmidt von der Bertelsmann- Stiftung.

Die Europaexpertin, die in Frankreich studiert hat, wies zu Beginn ihres Vortrages darauf hin, dass das Thema eigentlich „Europa nach den Wahlen“ heißen müsse: Vor allem den Wahlen in Frankreich und Deutschland werde entscheidende Bedeutung für die Zukunft der europäischen Integration zugemessen. Mit Blick auf die Wahlen in Frankreich stellte die Referentin zunächst die Ausgangslage dar.

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Vom 30.11.2017

Jahresabschlusstreffen der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. Ein Rückblick auf die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres und eine Vorschau auf die für 2018 geplanten Veranstaltungen haben im Mittelpunkt des Jahresabschlusstreffens der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gestanden. Während der in der Mindener Herzog-von-Braunschweig-Kaserne organisierten Zusammenkunft erfuhren die Teilnehmer darüber hinaus, dass das bevorstehende Jahr voraussichtlich beträchtliche Veränderung im Sektionsvorstand mit sich bringen wird.

„Für mich deutet alles darauf hin, dass ich diesen Abend heute zum letzten Mal leite und gestalte“, kündigte Klaus Suchland seine in Aussicht stehende Demission als Sektionsleiter an. Dessen Stellvertreter Ulrich Wilke, der ebenfalls auf eine weitere Amtszeit verzichten möchte, sprach von einer „erheblichen Neuordnung“, als er auf die im kommenden Oktober turnusmäßig anstehende Mitgliederversammlung aufmerksam machte.

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Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Sektionsleiter Klaus Suchland wurde GSP-Ehrenmedaille verliehen

GSP-Ehrenmedaille für Sektionsleiter Klaus Suchland. – Foto: Wilke

Im Rahmen der 7. Schaumburger Plattform im Bückeburger Hubschraubermuseum erhielt Sektionsleiter Klaus Suchland aus den Händen des Landesvorsitzenden Nordrhein-Westfalen, Gerhard Kemmler die Ehrenmedaille der Präsidentin der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. verliehen.

Suchland, der in 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet wurde, erhielt die GSP-Ehrenmedaille für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, mit dem er seine Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. zu einer der mitgliederstärksten und leistungsfähigsten Sektionen weiter entwickelt hat. „Mit dem Veranstaltungsformat „Schaumburger Plattform“ hat er ein überregionales sicherheitspolitisches Forum geschaffen, bei dem sicherheitspolitische Fragestellungen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und engagiert diskutiert werden“, würdigte Kemmler die Verdienste Suchlands in seiner Laudatio.

vom 08.11.2017

„Die Menschen verhalten sich anders“

7. Schaumburger Plattform: Vortrag über Lokaljournalismus

Von Michael Werk

BÜCKEBURG. Der digitale Wandel und die damit einhergehenden Veränderungen in der Medienlandschaft stellen auch alteingesessene Lokalzeitungen vor große Herausforderungen. Das berichtete die Journalistin Marieluise Denecke bei der von der Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Hubschraubermuseum ausgerichteten „Schaumburger Plattform“. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung stand diesmal unter dem Motto „Medien und Sicherheit“. Denecke, Redakteurin Print/ Online bei dieser Zeitung, referierte über das Thema „Lokaljournalismus“.

„Der ökonomische Druck ist wahnsinnig groß und die Menschen verhalten sich anders“, erklärte sie. So müsse der Zeitungsjournalismus heute etwa mit den vielen Online-Medien, sozialen Netzwerken wie Facebook und Instant-Messaging-Diensten wie Whatsapp um die Aufmerksamkeit der Leser konkurrieren – und dies vor dem Hintergrund sinkender Abonnentenzahlen und steigender Produktionskosten.

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vom 06.11.2017

Rolle der Medien im Fokus

„7. Schaumburger Plattform“ der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Von Michael Werk
Interessiert lauschten die Besucher den Impulsvorträgen der Referenten. – Foto: WK

BÜCKEBURG. „Medien und Sicherheit ist das Thema der „7. Schaumburger Plattform“ gewesen, zu der die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in das Hubschraubermuseum Bückeburg eingeladen hat.

„Ziel ist zu hinterfragen, ob wir noch Vertrauen in die Berichterstattung der Medien setzen dürfen und ob wir noch Sicherheit darin haben, dass das zutrifft, was uns zur Kenntnis gebracht wird“, erklärte Klaus Suchland, der Leiter der Sektion. Denn es sei unbestritten, dass die Medien Einfluss auf die politische Willensbildung ausüben und dass selbst in gefestigten Demokratien – siehe aktuell die USA – mit absichtlich verfassten Falschmeldungen Stimmung gemacht wird.

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