Nachschau – Veranstaltung am 09.10.2018

 
 

 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Europa im Osten und östlich der EU

 
Referentin:

Dr. Gabriele Freitag

Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde
Foto: dgo-online.de
 

am Dienstag, 09. Oktober 2018, 19:30 Uhr

im Restaurant Hubertushof

Holzstr. 8, Lippstadt – Bad Waldliesborn

 

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vom 28.10.2018

„Lösungen für die Spannungen finden“

GSP blickte auf Osteuropa und die Rolle der EU

Über unterschiedliche sicherheitspolitische Vorstellungen sprach Dr. Gabriele Freitag (2.v.I.) auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und der Konrad-Adenauer-Stiftung – vertreten durch (v.I.) Oliver Gottschling, Dr. Olav Freund und Dieter Brand.

LIPPSTADT „Europa im Osten und östlich der EU“ – mit unterschiedlichen sicherheitspolitischen Vorstellungen hat sich Dr. Gabriele Freitag, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, jetzt auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Rahmen eines Vortrages beschäftigt.

Nach einem geografischen Überblick und einer Einordnung in den historischen Kontext, beleuchtete die gebürtige Liesbornerin die Veränderungen der sicherheitspolitischen Wahrnehmung seit der Krimannexion, heißt es in einer GSP-Mitteilung. Durch die Provokation Russlands seien vor allem im Baltikum Unsicherheiten geweckt worden, welche durch die NATO nur noch unzureichend abgemildert werden könnten. „Werden die Partner im Bündnisfall wirklich eintreten? Wie solidarisch sind die Partner? Was wird unter Trump aus der NATO?“ Gerade kleine Staaten in Osteuropa beschäftigten diese Fragen, so Freitag.

Sie ging auf die Herausforderungen für die Europäische Union ein: „Gefahren bzw. Realität wie Protektionismus, eine Abkehr vom Multilateralismus. Desinformationen – sogenannte Fake-News – oder auch Europaskeptizismus müssen offen behandelt werden.“

Es gelte, „Lösungen für die aktuellen Spannungen und Herausforderungen in der Einheit der EU und friedensstiftenden Institutionen zu finden.“ Darüber hinaus müssten die „unterschiedlichen Intentionen der Pole Ost und West genau analysiert werden“, um eine Basis zu schaffen. Auf der „nachhaltig und klug“ gehandelt werden kann.

 
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