Nachschau - Veranstaltung am 16.05.2018

 
 
 

Exkursion
nach Braunschweig

mit Besuch beim

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

 
 

am Mittwoch, 16. Mai 2018

 
 

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Bericht der Sektion Celle

Hochtechnologie und die Spuren Heinrichs des Löwen

Frühjahrsexkursion zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Von Hans-Peter Grathwol und Heiko Wolff
 
Mitglieder und Freunde Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Celle, zusammen mit der Gemeinschaft der Heeresflieger Celle-Faßberg e.V. im Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig – Foto: Gert Schulz

Die diesjährige gemeinsame Frühjahrsexkursion der Celler Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. unter der Leitung von Kapitänleutnant d. R. Heiko Wolff und der Gemeinschaft der Heeresflieger Celle-Faßberg e.V. unter der Leitung von Oberst a. D. Hans-Heinrich Heidmann führte nach Braunschweig. Der Schwerpunkt lag hierbei beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Von besonderem Interesse der Teilnehmer waren die Aerodynamik und die Flugexperimente im Bereich der Hubschrauber. Hier nutzt das DLR zwei Hubschrauber, die auch in der Heeresfliegertruppe eingesetzt werden und wurden. Die Hubschrauber dienen unter anderem als Forschungsplattformen für Flugeigenschaftsuntersuchungen, lärmarme Anflüge, Wärmebildaufnahmen, das Fliegen mit Außenlasten sowie für die Entwicklung von Pilotenassistenzsysteme, die die Arbeitsbelastung des Piloten insbesondere in schwierigen Flugsituationen deutlich verringern sollen. Dazu können die Hubschrauber mit Spezialausrüstungen und mit Sensoren ausgestattet werden.

Mit hochinteressanten, anspruchsvollen Präsentationen und Vorträgen zu diesen Themen wurden die Erwartungen der Teilnehmer mehr als erfüllt.

Das gerade Erlebte konnte anschließend bei einem vorzüglichen italienischen Buffet im wahrsten Sinne des Wortes etwas verdaut werden. Nach dem Mittagessen stand mit Führungen im Braunschweiger Dom und in der Burg Dankwarderode ein kultureller Anteil im Vordergrund der Exkursion.

Die ehemalige Stiftskirche St. Blasii ist heute evangelisch-lutherischer Dom und Bischofskirche der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Nach der Rückkehr von seiner Palästina-Fahrt veranlasste Heinrich der Löwe den Bau des Doms als dreischiffige Gewölbebasilika, die in den Jahren 1173 bis 1195 errichtet wurde. Er bestimmte diese Kirche als seine Grabstätte, wo er 1195 neben seiner Gemahlin Mathilde bestattet wurde. Schwerpunkt der sehr anschaulichen Führung war die mittelalterliche Ausstattung wie der Marienaltar, der siebenarmige Leuchter, das aus Holz geschnitzte Kruzifix, die kunstvollen Wandmalereien sowie das Grabmal von Heinrich dem Löwen und Mathilde.

Heinrich der Löwe ließ etwa zur gleichen Zeit die Burg Dankwarderode nach dem Vorbild der Kaiserpfalzen als seine Residenz erbauen.

Die überaus kompetente Führung in der Burg konzentrierte sich auf Teile des Welfenschatzes und die wertvollen liturgischen Gewänder im Knappensaal der Burg, die der mittelalterlichen Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums entstammen.

Der anschließende Bummel durch die Braunschweiger Innenstadt rundete einen erlebnisreichen und hochinteressanten Tag in Braunschweig ab.

 
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