Sektion Erftkreis / Euskirchen

 

Nachschau - Veranstaltung am 22.04.2015

 
 

Informationsreise mit Führungen

Militärgeschichtliche Sammlung Wahnheide

Flughafen Köln/Wahn - ziviler Teil

 

am Mittwoch, 22. April 2015

 

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Eigenbericht der Sektion Rhein-Erft-Kreis / Kreis Euskirchen

Erlebnisreicher Tag in Köln/Wahn

Von Burkhard Popien
Unsere Gruppe vor dem Gebäude der Militärgeschichtlichen Sammlung - Foto: Burkhard Popien

Gemeinsam mit der Sektion Düren und mit Unterstützung des Jugendoffiziers Köln, Herrn Oberleutnant Elmar Lodwig, führte die hiesige Sektion ihre Informationsreise nach Köln-Wahn durch.

Zunächst wurde die Militärgeschichtliche Sammlung Wahnheide besucht. In der früheren Hauptwache der Kaserne ist die ständige Ausstellung untergebracht, in der uns die verschiedenen geschichtlichen Perioden des seit 1817 bestehenden Truppenübungsplatzes in der Wahner Heide, und die Geschichte der deutschen Luftwaffe ab 1957 dargestellt wurden.

Militärfriedhof, Schild Historie - Foto: Burkhard Popien

Die anschließende Kasernenrundfahrt führte uns durch die Geschichte der Anlage, die bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts militärisch genutzt wird. 1816 wurde hier die 7. königlich-preußische Artilleriebrigade aufgestellt. Zahlreiche historische Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, zeugen von der langen militärischen Vergangenheit. Auch Reste der 1359 erstmals urkundlich erwähnten Scheuermühle befinden sich auf dem Gelände. Unsere Rundfahrt endete am Militärfriedhof, der als städtischer Friedhof der Stadt Köln auf dem Kasernengelände liegt. Er besteht seit 1871.

Denkmal der hingerichteten Matrosen - Foto: Burkhard Popien

Die fliegerische Geschichte begann mit der Anlage eines Fliegerhorstes 1939. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Royal Air Force den Platz und baute ihn aus. 1957 wurde er an die Luftwaffe der Bundeswehr und in zivile Verwaltung übergeben. Seither besteht der Flughafen aus dem zivilen und dem militärischen Teil, auf dem die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung ihren Sitz hat. Diese zu besichtigen ist uns leider trotz intensiver Bemühungen verwehrt worden.

So mussten wir uns nach dem Mittagessen in der Offizierheimgesellschaft auf den Besuch des zivilen Teils beschränken. Wir erlebten bei bestem Wetter eine engagiert geführte Rundfahrt über das Gelände mit hochinteressanten Erklärungen.

Auf dem Flughafen Köln/Bonn - Foto: Burkhard Popien

Der Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“ ist einer der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands. Hier werden pro Jahr rund 9,45 Millionen Passagiere und 754.000 Tonnen Luftfracht abgefertigt. Er dient als Drehkreuz u.a. für die Frachtfluggesellschaft UPS Airlines, die hier eine riesige Abfertigungshalle betreibt und ist die Heimatbasis der Lufthansatochter Germanwings. Etwa 13.500 Menschen sind auf dem Flughafen beschäftigt, weitere 26.000 Arbeitsplätze in der Region hängen von ihm ab. Die besonderen Vorzüge des Flughafens sind die meteorologischen Bedingungen, die hier zu nur wenigen witterungsbedingten Ausfällen führen und der Flugbetrieb auch über Nacht, wo – zum Leidwesen der Flughafenanrainer – der Schwerpunkt des Frachtflugbetriebes liegt.

Trotz des im Raum Köln unabänderlichen und durch den Bahnstreik noch verstärkten Feierabendverkehrs, erreichten wir nach einem erlebnis- und lehrreichen Tag halbwegs pünktlich unsere Ausgangsorte Erftstadt und Düren.

 
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