Nachschau - Veranstaltung am 15./16.03.2018

 
 
 
 
 
mit den Zielen

Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“

und

Forum Vogelsang im Nationalpark Eifel

 

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Bericht der Sektion Fulda

GSP Sektion Fulda auf spannender Zwei-Tage-Fahrt in die Eifel

Informationsbesuche beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ und beim Dokumentationszentrum Vogelsang

Von Michael Trost
Vor der technischen Einweisung am Eurofighter - Foto: OStFw Hohlbein/TaktLwG 31 „Boelcke“

Mit 48 Teilnehmern, darunter Gäste der GSP-Sektion Bad Kissingen und Wetzlar, startete die Sektion Fulda Mitte März zu einer hochinteressanten 2-tägigen Fahrt in die Eifel.

Einer der ältesten fliegenden Einsatzverbände der Luftwaffe

Nach Ankunft am Fliegerhorst Nörvenich wurden wir von dem für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlichen Oberstabsfeldwebel Thomas Hohlbein begrüßt und nach einem schmackhaften Mittagessen in der Truppenküche erhielten wir im Air Tac Casino eine kenntnisreiche Einweisung in alle Aspekte des TaktLwG 31 „Boelcke“, das als das größte Jet-Geschwader gilt und als eines der ältesten fliegenden Einsatzverbände der Bundesluftwaffe zur NATO-Bündnisverteidigung befähigt ist.

Zwei Alarmrotten Eurofighter Typhoon im Einsatz als „QRA“

Danach stellte sich die bange Frage, würde man trotz des wolkenverhangenen Himmels die Eurofighter im Start beobachten können? Und tatsächlich, kaum waren wir am Rand der überdimensionalen Start- und Landebahn angekommen, sahen wir direkt gegenüber zwei Eurofighter Typhoon langsam und dennoch bedrohlich aus dem Schutz eines Wäldchens Richtung Startbahn rollen.

OStFw Hohlbein klärte uns gleich auf, die Kampfflugzeuge gehörten zu einer Alarmrotte, deren Aufgabe es ist, sich ständig im Rahmen „Quick Reaction Alert“ (QRA) in Übungen einsatzbereit zu halten, nämlich 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche. Einsatzbereit sowohl als Beitrag zur integrierten NATO-Luftverteidigung als auch zur Sicherheit im deutschen Luftraum als Dauereinsatzaufgabe der Luftwaffe im Frieden.

Als ersten Höhepunkt erlebten wir dann kurz darauf den ohrenbetäubenden Start der Alarmrotte in den Himmel über Nörvenich. Als „Sahnehäubchen“ empfanden wir dann nur wenige Minuten später das hautnahe Erlebnis einer weiteren Alarmrotte beim Start in den Himmel und als der Pilot einer Maschine auch noch offensichtlich zum Gruß an unsere Gruppe beim Überflug mit den Tragflächen wackelte, waren alle begeistert.

Dank für professionelle Führung und beeindruckende Information

In einem modernen Hangar folgte anschließend die technische Einweisung der Reisegruppe direkt am Fighter „zum Anfassen“, aufgeteilt in zwei Gruppen, unterstützt durch den Technischen Offizier, Oberleutnant Hesse.

Mit einer Besichtigung der anspruchsvollen Ausbildungswerkstatt und einem Rundgang durch die militär-historische Sammlung des geschichtsträchtigen Geschwaders, endete schließlich unser Besuch. Mit dem Überreichen eines GSP-Wappenschildes an Herrn Hohlbein und dem anerkennenden Applaus der Gäste brachten alle ihren Dank für die professionell gestalteten Stunden auf dem Fliegerhorst zum Ausdruck.

Das GSP-Wappenschild als Dank an OStFw Hohlbein - Foto: Gisbert Hluchnik

Das Forum Vogelsang, ein Lernort der Geschichte

Den Abend verbrachten wir zur Übernachtung im Viersternehotel „Zum Walde“ in Stolberg-Zweifall und am nächsten Tag lernten wir in einer sogenannten Plateauführung Geschichte und Architektur der ehemaligen Ordensburg Vogelsang kennen, woran sich ein individueller Ausstellungsbesuch der neu gestalteten Dokumentation „Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburg zwischen Faszination und Verbrechen“ anschloss.

Ordensburg mit Blick auf den Urftstausee - Foto: Gisbert Hluchnik

Mit gemischten Gefühlen was diese monumentale Einrichtung einer beispielhaften Ordensburg betraf nahmen wir Abschied von diesem Ort, dessen Zielsetzung und Wirkung die beiden als Widerstandskämpfer hingerichteten Geschwister der „Weißen Rose“, Hans und Sophie Scholl, erstaunlich präzise erkannten und im alles entscheidenden Flugblatt als geistige Verblendung und Verbrechen angeklagt hatten!

Wieder einmal waren zwei Tage mit vielen Eindrücken und guten Gesprächen bei der Truppe und an einem Lernort der Geschichte zu Ende gegangen und beim Auseinandergehen in Fulda war man sich sicher, im Herbst zur Jahresfahrt erneut dabei zu sein.

 

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Impressionen von der Zwei-Tage-Fahrt in die Eifel

 
  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: OStFw Hohlbein/TaktLwG 31 "B"

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

  • Foto: Gisbert Hluchnik

 
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