Nachschau - Veranstaltung am 24.07.2018

 
 
 
 

Informationsbesuch bei der Truppe

in

Stetten am kalten Markt

beim

Artilleriebataillon 295 der Deutsch Französischen-Brigade

Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr

Museum der Militärgeschichtlichen Sammlung

 
 

am Dienstag, 24. Juli 2018

 

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Bericht der Sektion Ostwürttemberg

GSP-Sektion Ostwürttemberg in Stetten am kalten Markt

Besuch des größten Bundeswehrstandortes im Südwesten Deutschlands

Von Gerhard Ziegelbauer
Die Reisegruppe aus Ellwangen bei der Bundeswehr in Stetten a.k. Markt. - Foto: Ziegelbauer/Lipsky

Ein Truppenbesuch in der Alb-Kaserne in Stetten war kürzlich das Ziel der GSP-Sektion Ostwürttemberg unter der Leitung von Sektionsleiter Gerhard Ziegelbauer.

Empfangen wurde die Gruppe von Pressoffizier Christian Abert vom Artilleriebataillon 295 der Deutsch-Französischen Brigade. Die Brigade ist der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim unterstellt. Hauptmann Koch gab einen Lagevortrag und stellte das Bataillon und die Aufgaben bestens vor.

Die Artillerie zählt zu den Kampfunterstützungstruppen. Sie unterstützt die Kampftruppen durch artilleristisches Feuer über weite Entfernungen. Dazu verfügt die Truppe seit Jahren über die Panzerhaubitze 2000 und den Raketenwerfer MARS.

Über die Auslandeinsätze in Mali und bis zum 30.6.18 in Litauen wurde ebenso berichtet, dem schloss sich eine rege Diskussion an.

Nach dem Mittagessen in der Truppenküche stand der Besuch des Ausbildungsstützpunkts Kampfmittelabwehr auf dem Programm. Oberstleutnant Josef Rauch stellte die Dienststelle vor.

Der Ausbildungsstützpunkt ist eine zentrale Einrichtung der Bundeswehr und dem Ausbildungszentrum der Pioniere dem Bereich Lehre/Ausbildung in Ingolstadt unterstellt.

Beim Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr - Foto: Ziegelbauer/Lipsky

Im Vordergrund steht der Auftrag der lehrgangsgebundenen Ausbildung in der Kampfmittelabwehr für alle Teilstreitkräfte. Daneben umfasst der Ausbildungsauftrag vor allem die Ausbildung von Personal, das in Nebenfunktion Aufgaben in der Kampfmittelerkundung,-aufklärung sowie die Ausbildung der Kampfmittelabwehr aller Truppen wahrnehmen.

Im Dokumentationszentrum für Kampfmittel der Bundeswehr als zentrale Informationsquelle für die Kampfmittelabwehr wurden verschiedene Munitionsarten der Mustersammlung unter Sachkundiger Erläuterung vorgestellt. Eine statische Geräteschau der Fahrzeuge wurde ebenfalls präsentiert.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Militärgeschichtlichen Sammlung, untergebracht im Gebäude des ehemaligen Kaiserlichen Offiziersspeisesaals im Lager Heuberg Baujahr 1916. Hier wird auf einer Fläche von mehr als 900 m2 die über 100jährige Militärgeschichte einer Garnison und Region von der Kaiserzeit bis zur Bundeswehr eindrucksvoll dargestellt.

Ausschnitt der militärgeschichtlichen Sammlung - Foto: Ziegelbauer/Lipsky

Aus der Zeit ab 1900 bis heute sind Waffen, Panzer, Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände, Bilder, Uniformen und noch einiges mehr zu sehen. Es wird darin der Alltag der Soldaten, wie auch die militärische Entwicklung vor Augen geführt. Angefangen von der Kaffeetasse aus der Kaiserzeit bis zum Kampfpanzer Leopard, alle diese Gegenstände auch greifbar.

Das Herzstück der Sammlung bildet ohne Zweifel eine Replik der Bachem BA 349A. Berühmt ist die Rakete unter dem Namen NATTER. Zu sehen sind die „NATTER-M23“ in Originalgröße und originalgetreuer Startrampe, ein Triebwerk dieser Maschine, sowie Originalteile der Maschine aus dem Jahre 1945. Sie steht für den ersten bemannten, senkrechten Raketenstart der Welt. Er fand am 1. März 1945 statt und endete mit dem Absturz.

 
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