Nr. 11/2015

Landesbereich II

Niedersachsen - Bremen

 

Sicherheitspolitik heute und morgen - was ist zu tun?

Der Landesbereich Niedersachsen und Bremen führt erstmals eine sicherheitspolitische Tagesveranstaltung am 14. November 2015 im Haus Schütting in Bremen mit Experten zum Thema „Klimawandel, Migration und Phänomene der Globalisierung“ durch. Die Präsidentin der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Frau Ulrike Merten, wird namhafte Referenten, die sich der Diskussion zum Thema „Sicherheit im 21. Jahrhundert“ stellen, begrüßen.

Weit entfernt schienen bis vor wenigen Wochen die weltweiten Krisen - Kriegszustände im vorderen Asien, Bürgerkriege und Hungersnöte in Afrika. Aktuell hat sich die Situation in Europa und speziell in Deutschland im Sommer 2015 in kürzester Zeit total verändert. Hunderttausende Flüchtlinge stehen vor den Grenzen. Damit sind viele Fragen verbunden, darunter: Wird es ein niemals endender Strom? Müssen wir nicht um unsere Sicherheit und den inneren Frieden fürchten?

Um darauf etwaige Antworten zu finden, muss man aus verschiedenen Perspektiven einzelne Phänomene betrachten und sie in einem Kontext zueinander setzen: die Globalisierung, politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische. Der Kampf um Rohstoffe und Energie und Nahrungsmittel erfährt eine neue Dimension. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels und globaler Umweltprobleme, eine immer stärkere Umverteilung des Wohlstandes, aber auch in sich zerfallende Staaten, weltweit agierende Terror-Netzwerke und eine parallel entstehende globale Netzwerkgesellschaft. Der Migrationsdruck, so Experten, wird in Zukunft weiter steigen und damit auch die Zahl der Flüchtlinge.

Das „Bremer Symposium zu Sicherheit“ der Gesellschaft für Sicherheitspolitik widmet sich diesem Themenkomplex und konnte dafür namhafte Referenten und Diskussionspartner ge-winnen. In Impulsvorträgen widmen sich die Experten den Themen:

• „Zukünftige Konflikte um Rohstoffe und Energie?“ (Prof. Dr. Michael Brzoska, Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg),

• „Aktuelle Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur Deutschland – internationaler Terrorismus, Organisierte Kriminalität und Cyber Crime“ (Jörg Ziercke, ehemaliger Präsident des Bundeskriminalamts),

• „Klimawandel und fragile Staatlichkeit“ (Dipl.-Pol., M.A. Dennis Tänzler, Director In-ternational Climate Policy bei adelphi) und

• „Migration aus globaler und deutscher Perspektive“ (Dr. Martin Kohls, Migrations-forscher beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Die LÉ Eithne, Flaggschiff der irischen Marine rettet Migranten im Rahmen der Triton-Mission (Juni 2015). – Foto: Irish Defence Forces, Lizenz: CC BY 2.0 über Wikimedia Commons

Im Anschluss an die Impulsvorträge mit Diskussion am Vormittag sind die Teilnehmer zu einem Imbiss eingeladen, der in der Mittagszeit kostenlos gereicht wird.

Mit einem Referat „Präventive Sicherheitspolitik und die neue Relevanz von Geopolitik – wie passt das zusammen“ (Prof. Dr. Joachim Krause, Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel), beginnt die Nachmittagsveranstaltung, die mit einer Diskussionsrunde mit allen Vortragenden zum Thema „Sicherheitspolitik heute und morgen: Was ist zu tun?“ ihren Abschluss findet.

Für das Symposium konnte die GSP zahlreiche Kooperationspartner gewinnen: die Konrad Adenauer Stiftung, Landeszentrale für politische Bildung, Bremen, der Reservistenverband (VdRBw), die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik - Sektion Nordsee-, Clausewitz Gesell-schaft, Blauer Bund Nord West, Sicherheitspolitik Bremen, die Jugendoffiziere der Bundeswehr und Hamburger Offiziere in der Wirtschaft.

Wir freuen uns auf einen interessanten Tag und Ihren Besuch!

Veranstaltungsort:

Haus Schütting, Am Markt 13, 28195 Bremen, Tel.: 0421 3637-0.

Anmeldung:

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an gspbre-men@gmail.com zum 9. November 2015 gebeten. Bitte geben Sie hierzu Ihren Titel, vollständigen Namen und Adresse, Funktion/Institution und Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail an.

Aranka Szabó
Fachjournalistin für Sicherheitspolitik

Werner Hinrichs
Landesvorsitzender II

In eigener redaktioneller Verantwortung

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